{"id":410,"date":"2014-05-10T06:33:31","date_gmt":"2014-05-10T05:33:31","guid":{"rendered":"http:\/\/schurig.berlin\/?page_id=410"},"modified":"2014-09-08T19:06:25","modified_gmt":"2014-09-08T18:06:25","slug":"reisebericht","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/schurig.berlin\/?page_id=410","title":{"rendered":"Reisebericht Australien 2014"},"content":{"rendered":"<p><strong>Reisebericht von Susanne und Frank in Australien vom 31.01.2014 bis 16.02.2014<\/strong><\/p>\n<p>Warum Australien? Ganz einfach! Unseren Sohn besuchen. Im Rahmen von Work and Travel befindet er sich in Qeensland. Wir sind gespannt, wie es dort ist und wie er sich bereits eingelebt hat.<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Aufregung vor der Reise: Klappt auch alles? Funktioniert das elektronische Visum? Die Reisetaschen sind gepackt, eine Reisetasche wird noch einmal\u00a0 in einen Reiserucksack umgepackt, da f\u00fcr die Inlandfl\u00fcge\u00a0in Australien\u00a0aus Preisgr\u00fcnden nur ein Koffer gebucht wurde. Der Rucksack l\u00e4uft als Handgep\u00e4ck.<\/p>\n<p>Berlin &#8211; London &#8211; Singapore &#8211; Brisbane. Bis nach Singapore fliegen wir mit British Airways, danach mit Quantas. Online Check-In\u00a024 Stunden vorher. Berlin &#8211; London. OK! London &#8211; Singapore. Ebenfalls in Ordnung. Besonders f\u00fcr den 13 Stunden &#8211; Ritt wollten wir Sitzpl\u00e4tze am Gang. Jetzt noch den Online Check-In f\u00fcr den\u00a0Flug von Singapore nach Brisbane vornehmen und die Best\u00e4tigung drucken.\u00a0Sitzpl\u00e4tze sind bereits ausgew\u00e4hlt. Was ist das? Eben hat er mir noch alles angezeigt, jetzt steht auf der Webseite, der Flug wird nicht von British Airways durchgef\u00fchrt, ergo kein Online Check-In m\u00f6glich. \u00c4h! Nochmal bei British Airways\u00a0angemeldet, gleiches Spiel. Ebenfalls bei Quantas. Kein Online Check-In m\u00f6glich. Na toll!<br \/>\n<a href=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Koala-Stickers.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1515 alignright\" src=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Koala-Stickers.jpg\" alt=\"Koala Stickers\" width=\"198\" height=\"194\" srcset=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Koala-Stickers.jpg 790w, http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Koala-Stickers-300x293.jpg 300w, http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Koala-Stickers-624x611.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 198px) 100vw, 198px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_1\"><\/a>1. Tag, Freitag den 31.01.2014<br \/>\n<\/strong><strong>Berlin \/ London<br \/>\n<\/strong>Es geht los! Wir sind bis zu den Zehenspitzen\u00a0aufgeregt!\u00a0Wurde nichts vergessen! Reisep\u00e4sse, internationaler F\u00fchrerschein, Reservierungen f\u00fcr alle 9 Fl\u00fcge, Mietauto und Hostels. \u00a0Einige australische Dollar haben wir f\u00fcr die Einreise umgetauscht. \u00dcber die Umtauschgeb\u00fchren m\u00f6chte ich gar nicht nachdenken.<br \/>\nIm Nachhinein haben wir fast alles mit Visa &#8211; Card bezahlt. In vielen Gesch\u00e4ften kann man bereits im NFC &#8211; Verfahren einkaufen. Etwas skeptisch ist man schon, wenn man die Karte nur noch \u00fcber das Terminal h\u00e4lt. Die Zusatzgeb\u00fchr der Abbuchungen war im Centbereich verschwindend gering und mit der richtigen Bank war das Geldabheben am Automaten kostenlos. Wobei wir daran fast verzweifelt w\u00e4ren. Nach dem\u00a0x-ten Automat hatten wir endlich herausbekommen, das wir alles richtig gemacht\u00a0und nur die Mindestabhebung auf 200 $ AU beschr\u00e4nkt war. Letztendlich mochten uns\u00a0die Automaten innerhalb von 24 Stunden danach \u00fcberhaupt nicht. Egal,\u00a0um wieviel Uhr man abgehoben hat. Aber wie gesagt, die Tickets, Eink\u00e4ufe und Restaurantbesuche wurden generell mit der VISA beglichen und somit war das Bargeld kein gro\u00dfes Thema.<br \/>\nWir werden zum Flughafen Berlin &#8211; Tegel gefahren.<br \/>\nDas Boarding ging los. W\u00e4hrend des Erhaltens unserer Boardingp\u00e4sse die Nachfrage nach den Boardingp\u00e4ssen zwischen Singapore und Brisbane. Ohne einen Online Check-In h\u00e4tte er mir die Boardingp\u00e4sse bereits erstellen k\u00f6nnen, jetzt kann er leider auch nichts mehr machen. Bestechende Logik!\u00a0Wir sollen\u00a0die Boardingp\u00e4sse\u00a0in\u00a0Singapore bei Quantas \u00a0abholen.<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich um 19.40 Uhr\u00a0hoben wir\u00a0von Berlin &#8211; Tegel mit einem Airbus A321 in Richtung London ab. W\u00e4hrend des\u00a0Fluges wurden Getr\u00e4nke und ein Snack serviert. Nach knapp 2 Stunden Anflug in London &#8211; Heathrow. Dort fuhren wir mit dem Airport &#8211; Train\u00a0unter dem Terminal 5 zum Abflug &#8211; Gate.\u00a0Es erfolgte ein erneutes Boarding mit Sicherheits\u00fcberpr\u00fcfung. 21.55 Uhr ging es weiter mit einer Boing 777. Nach dem Start wurde die Hauptmahlzeit und Getr\u00e4nke angeboten. Daran schloss sich eine 10-\u00a0st\u00fcndige Serviceflaute an. Selbstbedienung bei Getr\u00e4nken in der Bordk\u00fcche. W\u00e4hrend des Fluges hatten wir ein bisschen hinged\u00e4mmert, an richtigem Schlaf\u00a0war auf diesen Pl\u00e4tzen\u00a0aber nicht zu denken.\u00a0Etwas \u00e4rgerlich, wir fliegen\u00a0fast wieder\u00a0nahe an Berlin vorbei. Da fragt man sich, warum wir erst den Umweg \u00fcber London geflogen sind. Dann ging es weiter \u00fcber Polen, Russland, schr\u00e4g herunter \u00fcber das Kaspische Meer nach\u00a0Indien und\u00a0weiter an der K\u00fcste von Burma, Thailand\u00a0und Malaysia nach Singapore.<br \/>\n<a title=\"Reisebericht\" href=\"http:\/\/schurig-home.de\/?page_id=410\"><span style=\"color: #0066cc;\">nach oben<\/span><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a title=\"BoardingPass\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=boardingpass\">Boardingp\u00e4sse ohne Ende<\/a><\/p>\n<p><strong><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_2\"><\/a>2. Tag, Samstag den 01.02.2014<a href=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Wombat-Stickers.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1520 alignright\" src=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Wombat-Stickers.jpg\" alt=\"Wombat Stickers\" width=\"211\" height=\"208\" srcset=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Wombat-Stickers.jpg 759w, http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Wombat-Stickers-300x294.jpg 300w, http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Wombat-Stickers-624x613.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 211px) 100vw, 211px\" \/><\/a><br \/>\nSingapore<br \/>\n<\/strong>Kurz vor der Landung wurde das\u00a0Fr\u00fchst\u00fcck serviert. Durch die Zeitverschiebung waren wir nach genau 12.45 Stunden um 18.40 Uhr\u00a0Ortszeit\u00a0in Singapore.\u00a0Zuerst holten wir die Boardingp\u00e4sse bei Quantas ab. Der Flughafen in Singapore ist gigantisch. Etwas n\u00e4her kennengelernt inklusive der Free Singapore Tour haben wir den Airport auf der R\u00fcckreise. Nach der Landung gingen wir ersteinmal in die Apotheke, um Aspirin zu kaufen, da die Medikamente im Koffer waren. Dank VISA musste man sich keine Gedanken um Singapore Dollars\u00a0machen. Nach etwas Frischmachen auf den Toiletten\u00a0mussten wir uns relativ z\u00fcgig\u00a0wieder zum Boarding\u00a0anstellen, denn 20.50 Uhr ging\u00a0es bereits weiter\u00a0nach Brisbane.\u00a0 An den Toiletten waren Automaten aufgestellt, wo man anschlie\u00dfend die Sauberkeit per Smiley bewerten konnte. P\u00fcnktlich ging es mit einer Airbus A330 von Quantas weiter. Gegen\u00fcber British Airways bietet Quantas einen viel besseren Service.\u00a0Die Sitze waren gef\u00fchlte 10 cm weiter auseinander und wir bekamen einen Zweiersitz an der Fensterseite. Somit konnte man ein bisschen Gep\u00e4ck zwischen Sitz und der Boardwand verstauen. Es wurde eine Speisekarte verteilt, aus der man die Gerichte ausw\u00e4hlen konnte. Dadurch wusste man auch, was alles einen auf der Assiette erwartet. Zus\u00e4tzlich gab es mehrmals Getr\u00e4nke und Obst.<br \/>\n<a title=\"Reisebericht\" href=\"http:\/\/schurig-home.de\/?page_id=410\"><span style=\"color: #0066cc;\">nach oben<\/span><\/a><\/p>\n<p><strong><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_3\"><\/a>3. Tag, Sonntag den\u00a002.02.2014<br \/>\nBrisbane \/ Melany<br \/>\n<a href=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1030703_klein.JPG\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-805 alignleft\" src=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1030703_klein.JPG\" alt=\"P1030703_klein.JPG\" width=\"363\" height=\"204\" srcset=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1030703_klein.JPG 500w, http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1030703_klein-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 363px) 100vw, 363px\" \/><\/a><br \/>\n<\/strong>Nach knapp 8 Stunden landeten wir p\u00fcnktlich um\u00a006.45 Uhr\u00a0auf\u00a0dem Brisbane International. Es ist schon ein merkw\u00fcrdiges Gef\u00fchl, auf der anderen Seite der Welt zu sein und bei tiefstem Winter in Berlin hier bei warmen 22\u00a0Grad Celsius die Maschine zu verlassen. Wir waren voller Spannung, wie es unserem Sohn Richard geht. Erst 3 Monate ist er in Australien\u00a0und trotzdem f\u00fchlte es sich bereits wie eine Ewigkeit an. Die Einreisekontrolle\u00a0hat ungef\u00e4hr 1 Stunde gedauert. Erst die Passkontrolle an nur 4 besetzten Schaltern und einer gef\u00fchlten unendlichen Schlange. Dabei kam es immer wieder vor uns zu l\u00e4ngeren Wartezeiten durch Diskussionen, weil entweder die Reiseunterlagen nicht korrekt waren oder auf der Incoming Passenger Card die falschen K\u00e4sten angekreuzt waren. Nach erfolgreicher Einreise haben wir erfreulicherweise\u00a0unseren Koffer und den Reiserucksack unversehrt seit Berlin wieder in Empfang nehmen d\u00fcrfen. Danach wurden alle Personen mit Gep\u00e4ck von einem Drogenhund beschn\u00fcffelt, den dann die kleinen Kinder danach streicheln durften. Die sich anschlie\u00dfende\u00a0Tiefenkontrolle ist uns Gott sei Dank erspart geblieben. Besonders viele Backpackers mussten ihre Rucks\u00e4cke komplett auseinandernehmen und alles vorzeigen.<\/p>\n<p>N\u00e4chstes Ziel war Melany.\u00a0Die Weiterfahrt sollte mit dem Translink, dem Bahnnetz in und um Brisbane,\u00a0vom Flughafen mit der Airport Line bis Eagle Junction und anschlie\u00dfend mit der Sunshine Coast Line bis Landsborough erfolgen. An der \u00dcbergangst\u00fcr zum Bahnsteig klebte ein A4 &#8211; Zettel mit der Ausschrift &#8216;Out of Order&#8217;.Was jetzt? Hat uns Berlin schon wieder eingeholt?\u00a0Die Reiseplanung war dahin, wie sollen wir ohne Zug nach Melany kommen? F\u00fcr das\u00a0Wochenende wurde der komplette Zugverkehr wegen\u00a0Wartungsarbeiten in und um Brisbane eingestellt. Schienenersatzverkehr!\u00a0In Berlin habe ich immer Respekt vor den Touristen, die sich bei Ausf\u00e4llen der Verkehrsbetriebe ohne Informationen irgendwie durchwurschteln m\u00fcssen. Der Unterschied hierzulande, freundliche Servicemitarbeiter standen bereit und haben uns geholfen. Zuerst die <a title=\"Zugticket vom International Airport nach Landsborough\" href=\"http:\/\/schurig-home.de\/?gallery=zugticket-vom-international-airport-nach-landsborough\"><span style=\"color: #0066cc;\">Zugtickets<\/span><\/a> gekauft und dann mit einem Kleinbus Richtung City gefahren. Zuerst etwas ungewohnt war die Benutzung der &#8216;falschen&#8217; Stra\u00dfenseite.\u00a0Dann Umsteigen auf einen gr\u00f6\u00dferes Bus und Weiterfahrt bis Caboolture. Irgendwann hat der Busfahrer die Stationen angesagt und wenn keiner aussteigen wollte, ist er die Hauptstra\u00dfe langgeschossen. Jedenfalls waren wir zum Schluss schneller in Caboolture als der Zugfahrplan es ausgewiesen hatte. Dort eine gute Viertelstunde auf den n\u00e4chsten Bus in Richtung Landsborough gewartet.\u00a0Die Weiterfahrt\u00a0von Landsborough nach Melany war erst mit dem Bus geplant gewesen, aber der Klaus, der Chef vom <a href=\"http:\/\/www.kingludwigs.com.au\/index.html\">King Ludwigs German Restaurant<\/a>, einem bayrischen Spezialit\u00e4tenrestaurant, \u00a0empfing uns am Bahnhof und wir fuhren zu seinem Restaurant nach Melany.<br \/>\nDort erwartet uns bereits Richard.\u00a0Es ist schon ein besonderes Gef\u00fchl, nach so vielen Flugstunden unseren Sohn wiederzusehen. Es waren schon emotionale Momente. Stolz sind wir auf seine Sprachkenntnisse. Nat\u00fcrlich sind diese nicht perfekt. Aber er kann sich in Gespr\u00e4che einklinken und diese auch weiterf\u00fchren. Er versteht zwar nicht jedes Wort und muss noch eine ganze Menge lernen, aber daf\u00fcr ist er auch in Australien.<br \/>\nNach einem herzlichen Empfang der Restaurantbesitzer Barbara und Klaus kamen wir\u00a0nach Flugzeug &#8211; Food wieder in den Genuss eines richtigen\u00a0Kaffees und\u00a0einem erfrischenden Hefeweizen. Die Welt war nach der leckeren Fischmahlzeit\u00a0fast wieder in Ordnung. Vergessen war der Schlafmangel, waren wir doch seit mehr als\u00a048 Stunden auf den Beinen. Von dem Restaurant hat man einen herrlichen Blick auf die Glass House Mountains. Nach dem Essen sind wir\u00a0zu unserer Unterkunft gefahren worden.\u00a0Die Besitzerin hie\u00df Jennifer und das Haus war Im Bungalowstil mit zwei Fl\u00fcgeln gebaut. Das Haus lag in einer paradisischen Landschaft mit Mischwald und Palmen. Vor dem Eingang war eine \u00fcberdachte Relaxzone und ein\u00a0riesengro\u00dfer Swimmingpool.\u00a0In einem Fl\u00fcgel wohnte Jennifer, die Zimmer im andern Fl\u00fcgel wurden von ihr vermietet. Dort hatten wir 3 \u00dcbernachtungen geplant. Jedenfalls sollten wir erstmal relaxen, aber nicht schlafen. Um den Jetlag zu vermeiden, soll man gleich mit dem Tagesrhythmus mitgehen, dass hei\u00dft nicht vor dem Abend\u00a0zu Bett gehen. Am Abend waren wir zum Abschlussfest im Restaurant eingeladen.\u00a0Ein Sohn Barbara und KLaus f\u00e4ngt in M\u00fcnchen ein Studium an und wurde feierlich verabschiedet.\u00a0Zu dem Abschiedsfest kamen\u00a0viele Verwandte und Bekanntschaften, um den Abschied mitzufeiern.\u00a0Nach einer gem\u00fctlichen Party mit gutem Essen und leckeren Getr\u00e4nken war irgendwann der Tag vorbei. Es war ein gelungener Einstand in Australien.<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten zwei Wochen sollten alle Tage mit vielen Erlebnissen und Eindr\u00fccken aufwarten, so dass man r\u00fcckblickend sagen kann, dass man tats\u00e4chlich wie auf der \u00dcberholspur gelebt hat und man\u00a0erst sp\u00e4ter die Geschehnisse\u00a0verarbeitet hat.<br \/>\n<a title=\"Reisebericht\" href=\"http:\/\/schurig-home.de\/?page_id=410\"><span style=\"color: #0066cc;\">nach oben<\/span><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a title=\"Maleny 1. Tag\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=maleny-tag-1\"><span style=\"color: #0066cc;\">\u00a0Galerie<\/span><\/a><\/p>\n<p><strong><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_4\"><\/a>4. Tag, Montag den\u00a0 03.02.2014<br \/>\nMelany<br \/>\n<a href=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/P1030695_klein.JPG\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-532 alignleft\" src=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/P1030695_klein.JPG\" alt=\"Unterkunft_Tag_1_P1030695_klein.JPG\" width=\"366\" height=\"206\" srcset=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/P1030695_klein.JPG 500w, http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/P1030695_klein-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 366px) 100vw, 366px\" \/><\/a><br \/>\n<\/strong>Genau \u00fcber dem Bett war eine Dachluke und somit fiel schon fr\u00fch die Sonne auf das Bett.\u00a0Auf dem Programm stand zuerst ein gemeinsames Fr\u00fchst\u00fcck im Restaurant. Nach ungef\u00e4hr 20 Gehminuten waren wir dort angekommen. Man muss st\u00e4ndig aufpassen, bei Querung der Stra\u00dfe immer noch mal nach links zu schauen, denn die Fahrzeuge kommen ja aus der &#8216;falschen&#8217; Richtung.\u00a0Es gab bei dem Fr\u00fchst\u00fcck alles, was ein deutsches Herz h\u00f6her schlagen l\u00e4\u00dft. Br\u00f6tchen von einem deutschen B\u00e4cker aus Brisbane. Weizen, Roggen, Mehrkorn. Was wie eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit klingt, sollten wir im Laufe der n\u00e4chsten Tage vermissen. Es\u00a0sind zwar 100&#8217;te von Toastsorten im Angebot aber kein richtiges Brot oder Br\u00f6tchen.\u00a0Dazu Obstsalat, M\u00fcsli, Joghurt, Aufschnitt, Eier\u00a0und was eben halt zu einem Fr\u00fchst\u00fcck geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend haben wir uns\u00a0Maleny angeschaut. Es sind doch ganz sch\u00f6ne Strecken zu bew\u00e4ltigen. Vom Restaurant bis in die City waren es gute 10 Fahrminuten. Maleny ist ein sch\u00f6nes St\u00e4dtchen mit vielen H\u00e4usern im australoenglischen Baustil. Der Woolworth ist ein Tick besser und gr\u00f6\u00dfer als Kaisers oder Rewe.\u00a0 Die Preise ebenfalls, ungef\u00e4hr gef\u00fchlte 20 % Prozent teurer als in Deutschland. Sonderbarerweise ist auch das einheimische Obst und Gem\u00fcse sehr preisintensiv. Nur auf dem Obst- und Gem\u00fcsem\u00e4rkten kann man preiswerter einkaufen. Au\u00dferdem empfiehlt es sich, weder zu rauchen noch Alkohol zu trinken. Alkohol ist in der \u00d6ffentlichkeit generell verboten und darf auch nur in Bottleshops verkauft werden. In der City gab es viele kleine Boutiquen. Darunter auch Second Hand &#8211; L\u00e4den sowie L\u00e4den mit Retour &#8211; Waren. Neben den netten kleinen L\u00e4den waren der Woolworth sowie ein IGA die einzigen Lebensmittelgesch\u00e4fte.\u00a0Nach der Stadtbesichtigung sind wir wieder zur\u00fcck zur Unterkunft gelaufen. Dabei waren wir\u00a0an der\u00a0Maleny State High School (Regionalschule) \u00a0sowie der Maleny Primary School vorbeigekommen.\u00a0Was bei uns f\u00fcr die Verkehrsregelung vor den Schulen teilweise Sch\u00fclerlotsen machen, wurde dort ehrenamtlich von engagierten Eltern ausgef\u00fchrt. Die Sommerferien waren bereits vorbei und die Sch\u00fcler hat man an den Uniformen sofort erkannt. Mit zwei Einkaufsbeuteln waren wir nach\u00a0\u00a0fast einer halbe Stunde\u00a0wieder in der Unterkunft.<\/p>\n<p>Nach kurzer Pause sind wir zum Rain Forest Mary Cairncross Scenic Reserve, einem Regenwald, aufgebrochen. Am King Ludwig German Restaurant\u00a0vorbei waren wir nach ungef\u00e4hr einer Stunde am Ziel.\u00a0Das Reservat Mary Cairncross Scenic Reserve umfasst einen 55 Hektar gro\u00dfen subtropischen Regenwald, mit Blick auf die Glass House Mountains Nationallandschaft. Ein \u00dcberbleibsel der Regenw\u00e4lder, die einst die Blackall Range bildeten, ist das Reservat ein lebendiges Museum von verschiedenen Pflanzen und Tieren, das mit seiner Ruhe und Sch\u00f6nheit begeistert.\u00a0Ein wichtiges Thema ist die Regenwald &#8211; Regeneration. \u00dcber einen Rundweg konnten wir\u00a0in\u00a0diesem Reservat\u00a0typische Pflanzen und Tiere des Regewaldes\u00a0bestaunen. Au\u00dfer farbenfrohen V\u00f6geln haben wir leider weder kleine Echsen noch andere Vierbeiner gesehen. Nach dem Besuch des Reservates sind wir zur\u00fcck zu dem Restaurant gelaufen, dabei\u00a0immer st\u00e4ndig\u00a0einen\u00a0grandiosen Blick auf die <a href=\"http:\/\/www.nprsr.qld.gov.au\/parks\/glass-house-mountains\/\">Glass House Mountains<\/a>.\u00a0Am Restaurant angekommen, wurden wir von den Besitzern\u00a0kurzfristig am Abend in ein\u00a0chinesisches Restaurant\u00a0eingeladen. Nach einem Kaffee sind wir erstmal zur\u00fcck in die Unterkunft.<\/p>\n<p>Am Abend wurden wir von den Restaurantbesitzern\u00a0abgeholt. Es ging in Richtung Landsborough.\u00a0 Irgendwann bogen wir auf\u00a0den Parkplatz des chinesischen Restaurants ein. Zusammen mit der Familie der Gastgeber und Mitarbeiter des Restaurants sa\u00dfen wir mit am gro\u00dfen Drehtisch.\u00a0\u00a0Es gibt Restaurants, in denen kann man die Getr\u00e4nke selber mitbringen. Deshalb erstmal gro\u00dfes Erstaunen, wo die Gastgeber mehrere Flaschen Wein auf den Tisch stellten.<br \/>\nDa der eine Sohn in M\u00fcnchen studieren m\u00f6chte, nutzen unsere\u00a0Gastgeber die Gelegenheit zu einem mehrw\u00f6chigen Urlaub in Bayern. Wir wollten am n\u00e4chsten Tag den Australia Zoo erkunden und einen Tag sp\u00e4ter in Richtung Melbourne weiterfliegen. Da morgen\u00a0ebenfalls unser letzter Tag in Maleny war, wurden wir kurzerhand zum Abschiedsgrillen bei unseren Gastgebern auf \u00a0ihrem Gartengrundst\u00fcck eingeladen. Nach dem Essen wurden wir an der Unterkunft abgesetzt und der Tag war leider Geschichte.<br \/>\n<a title=\"Reisebericht\" href=\"http:\/\/schurig-home.de\/?page_id=410\"><span style=\"color: #0066cc;\">nach oben<\/span><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a title=\"Maleny 2. Tag\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=maleny-tag-2\"><span style=\"color: #0066cc;\">Galerie<\/span><\/a>\u00a0\/ <a title=\"Rainforest Walk\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=rainforest-walk\">Rainforest Walk<\/a><\/p>\n<p><strong><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_5\"><\/a>5. Tag, Dienstag den\u00a004.02.2014<br \/>\nMaleny<br \/>\n<a href=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/P1030778_klein.JPG\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-582 alignleft\" src=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/P1030778_klein.JPG\" alt=\"P1030778_klein.JPG\" width=\"379\" height=\"213\" srcset=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/P1030778_klein.JPG 500w, http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/P1030778_klein-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 379px) 100vw, 379px\" \/><\/a><br \/>\n<\/strong><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_5\"><\/a>Wetter: Das Klima in Maleny\u00a0ist subtropisch mit milden, trockenen Wintermonaten und schw\u00fcl-warmen Sommern. Im Sommer ist die Luftfeuchtigkeit bei Temperaturen um 30\u00b0C und zehn Regentagen sehr hoch, im australischen Winter kommt es aufgrund Niederschlagsmangel zu lang anhaltenden Trockenperioden. Mit dem Februar ist sozusagen das Ende des Sommers eingel\u00e4utet. Bis auf einzelne Regentropfen hatten wir mit dem Wetter gro\u00dfes Gl\u00fcck. Die Temperaturen lagen am Tag bei\u00a025 Grad, am sp\u00e4ten Abend musste man sich bereits einen Pullover \u00fcberziehen.<\/p>\n<p>Heute stand der Australia Zoo auf dem Programmpunkt.<br \/>\nBarbara musste nach Maleny und hat uns freundlicherweise zur Bushaltestelle mitgenommen. Das ersparte uns eine gute halbe Stunde Fu\u00dfmarsch. P\u00fcnktlich mit dem Bus von Maley nach Landsborough und nach einer halben Stunde Aufenthalt dann zum Australia Zoo gefahren. Zwischendurch haben wir in Landsborough\u00a0einige\u00a0kleine Gesch\u00e4fte angeschaut und\u00a0den Bottleshop besucht.<br \/>\nDer Australia Zoo ist ein Zoologischer Garten und befindet sich\u00a0unweit von Maleny. Bekannt wurde er vor allem wegen seiner Krokodile und anderen Reptilien und durch die Fernsehserie Crocodile Hunter des Leiters Steve_Irwin. Der Australia Zoo wurde 1970 als privater Zoo von Bob Irwin und Lyn Irwin unter dem Namen Beerwah Reptile Park er\u00f6ffnet. Bob Irwin war ein bekannter Herpetologe (Amphibien- und Reptilienkundler), der als ein Pionier der Reptilienhaltung und -zucht in Australien gilt. Seine Frau Lyn war eine der ersten, die kranke und verletzte Wildtiere in S\u00fcdost-Queensland pflegte. Auch die Kinder der Irwins wurden fr\u00fch mit den T\u00e4tigkeiten der Eltern vertraut gemacht. Vor allem f\u00fcr Sohn Steve stand schon fr\u00fch die berufliche Laufbahn fest, nachdem er seinen Eltern seit seinem Kindesalter mithalf, sich um die wachsende Anzahl der Tiere zu k\u00fcmmern. Mit der Zeit vergr\u00f6\u00dferte sich der Zoo zusehends. 1991 \u00fcbernahmen Steve und seine Frau Terri Irwin das Management des Zoos. Momentan k\u00fcmmert sich der Zoo um mehr als 1000 Tiere. Am 4. September 2006 verstarb Steve Irwin bei einem Tauchunfall mit einem Stachelrochen bei Cairns und wurde wenige Tage sp\u00e4ter in Beerwah beigesetzt.<br \/>\nNach dem Eingang standen Mitarbeiter mit Koalas, kleinen Krokodilen und Schlangen\u00a0in den Armen, die man Anfassen konnte. Danach sind wir die Wege nach dem \u00a0<a title=\"Lageplan Australia Zoo\" href=\"http:\/\/schurig-home.de\/?gallery=lageplan-australia-zoo\"><span style=\"color: #0066cc;\">Lageplan des Australia Zoo<\/span><\/a>\u00a0abgelaufen. Wichtiges Event war um 12.00 die Krokodilshow im Crocoseum, einer Arena mit\u00a0gro\u00dfem Restaurant, in dem es viele St\u00e4nde gab, vom Eis \u00fcber Kaffee bis zu Sandwiches.<br \/>\nAn den\u00a0amerikanischen Alligatoren und Schildkr\u00f6ten\u00a0ging es zu den Wombats. Anschlie\u00dfend an den australischen Schlangen vorbei zum Vogelhaus. Dahinter\u00a0als Regenwald gestaltetes Vogelhaus mit einheimischen Tieren. Weiter ging es durch das Gehege der roten K\u00e4ngurus und der Koalas, in denen man die Tiere auch anfassen konnte, sofern sie das wollten. \u00dcberall in den Freigehegen gab es sogenannte Animal &#8211; Areas f\u00fcr die Tiere, die von den Besuchern nicht betreten werden durften. Was wir nicht erwartet h\u00e4tten, der Koala hat ein ganz weiches Fell. Weiter ging die Route\u00a0an den Kamelen, den roten Pandas, dem Tigertempel bis zum Freigel\u00e4nde f\u00fcr Zebras und Giraffen. Dort\u00a0wird der Zoo erweitert und ist eine Baustelle. Den Weg\u00a0zur\u00fcck ging es dann an Emus und Kraniche vorbei zum gro\u00dfen Freigehege f\u00fcr K\u00e4ngurus. Nachdem wir\u00a0im Restaurantbereich des Crocoseum\u00a0ein Kaffee getrunken haben, schauten wir uns in der Arena die Show an. Nach der Show hat\u00a0Richard etwas Futter f\u00fcr die K\u00e4ngurus gekauft. Zur\u00fcck im Freigehege standen\u00a0die Tiere f\u00fcr das Futter erst gar nicht mehr auf. Einige knabberten aus der offenen Hand. Die mei\u00dften Tiere reagierten erst gar nicht, wobei man dazu sagen muss, wir waren nicht die einzigen Besucher. Auf dem Gel\u00e4nde war auch eine Einfassung f\u00fcr Echidnas (Ameisenigel) mit einem besonders langen Schn\u00e4uzchen.<br \/>\nWieder vorbei am Crocoseum liefen wir zu den Dingos und den Tasmanischen Teufeln. Die Tasmanischen Teufel sind sehr scheu und ich musste einige Runden um das Areal, um einige Fotos zu\u00a0bekommen. An Krokodilen und Schildkr\u00f6ten vorbei waren wir am Nachmittag wieder am Ausgang. Dabei liefen immer wieder kleine Echsen \u00fcber den Weg.<br \/>\nMit\u00a0den beiden Buslinien der Hinfahrt sind wir auch wieder zur\u00fcck. Sagt man dem Busfahrer Bescheid, l\u00e4sst er die Passagiere auch au\u00dferhalb der Haltestellen heraus. So konnten wir\u00a0bis zur Unterkunft noch gute 20 Minuten Fu\u00dfweg einsparen.<br \/>\nNach kurzer Verschnaufpause wurden wir\u00a0von\u00a0Barbara\u00a0zum Grillabend abgeholt. Nach kurzer Autofahrt kamen wir auf ein h\u00fcgeliges Grundst\u00fcck, man h\u00e4tte\u00a0eine ganze Siedlung darauf bauen k\u00f6nnen. Hier haben wir wieder viele Bekanntschaften getroffen, die wir bereits am Vorabend im Restaurant kennengelernt hatten. Die Verst\u00e4ndigung war zwar etwas holperig, aber im Zweifelsfall halfen\u00a0Barbara, Klaus\u00a0und Richard als Dolmetscher.\u00a0Das Grundst\u00fcck war traumhaft, f\u00fcr G\u00e4ste steht dort ein sehr sch\u00f6n eingerichteter <a href=\"http:\/\/www.kingludwigs.com.au\/king-ludwigs-restaurant-maleny-sunshine-coast-cabin.html\"><span style=\"color: #0066cc;\">Bungalow<\/span><\/a>\u00a0zur Verf\u00fcgung. Trotz des ausklingenden Sommers wurde es schon relativ k\u00fchl. Vielleicht waren wir aber auch schon von den Temperaturen verw\u00f6hnt. Ein Pullover h\u00e4tte jedenfalls nicht geschadet.\u00a0Frisches vom Grill und gutes deutsches Bier lie\u00df den Abend viel zu schnell zu Ende\u00a0gehen.<br \/>\n<a title=\"Reisebericht\" href=\"http:\/\/schurig-home.de\/?page_id=410\"><span style=\"color: #0066cc;\">nach oben<\/span><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a title=\"Maleny 3. Tag Teil 1\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=maleny-3-tag-1\"><span style=\"color: #0066cc;\">Galerie\u00a0I<\/span><\/a>\u00a0\/ <a title=\"Maleny 3. Tag Teil 2\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=maleny-3-tag-2\"><span style=\"color: #0066cc;\">Galerie II<\/span><\/a><\/p>\n<p><strong><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_6\"><\/a>6. Tag, Mittwoch den\u00a005.02.2014<br \/>\nMaleny \/ Melbourne<br \/>\n<\/strong><a href=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1030883_klein.JPG\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-728 alignleft\" src=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1030883_klein.JPG\" alt=\"P1030883_klein.JPG\" width=\"353\" height=\"198\" srcset=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1030883_klein.JPG 500w, http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1030883_klein-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 353px) 100vw, 353px\" \/><\/a><br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck fuhr uns Jennifer zur Bushaltestelle nach Maleny City. Jennifer war eine sehr gute Gastgeberin. Sie konnte zwar kein Wort Deutsch aber mit unseren Sprachkenntnissen und dem elektronischen W\u00f6rterbuch haben wir doch etliche Informationen austauschen k\u00f6nnen. Wir hoffen f\u00fcr ihre Zukunft das Beste. Der Transfer mit Bus und Bahn bis zum Brisbane Gespr\u00e4che bis hin zum Sitzanbieten f\u00fcr Erwachsene. Diese Regeln sollten auch mal in Deutschland eingef\u00fchrt werden. Als weitere Pluspunkt, in jedem Zug ist kostenlos WLAN verf\u00fcgbar.<br \/>\nNach dem Check-In ging es 14.20 Uhr\u00a0mit der\u00a0TigerAir nach Melbourne. Wenn man die Einreisekontrolle vor Augen hat, sind die Inlandf\u00fcge der reinste Kindergarten. In Australien brauchten wir\u00a0w\u00e4hrend unseres ganzen Aufenthaltes kein einzigen Ausweis vorzeigen. Mit den Bordreservierungen h\u00e4tte eigentlich jeder fliegen k\u00f6nnen. Oder die hatten uns schon im System. Einzige Ausnahme war das Vorlegen des Internationalen F\u00fchrerscheins bei Empfang des Mietwagens.<br \/>\nNach Melbourne \u00fcberfliegt man eine Zeitzone in s\u00fcdliche Richtung (nach Tasmanien geht&#8217;s noch eine Stunde rauf), somit landeten wir 17.45 Uhr\u00a0in\u00a0Melbourne. Das sich die\u00a0Zeit nach Osten verschiebt war mir klar. Aber nach S\u00fcden? Nachdem ich mir den Sonnenlauf angeschaut habe, war mir das logisch. Da die Sonnenlaufbahn zum Nordpol oder\u00a0zum S\u00fcdpol eine Parabel schl\u00e4gt, bleiben die Tage zwangsl\u00e4ufig l\u00e4nger hell. Und das gleicht man mit teilweise halbst\u00fcndigen Zeitdifferenzen aus. Im Winter haben die Bundesstaaten teilweise die gleichen Zeiten.<br \/>\nSage noch einer was gegen unseren Flughafen BER in Berlin. In Melbourne landet man gewisserma\u00dfen auf einer Baustelle. Gep\u00e4ckannahme in einer Lagerhalle, der Sanit\u00e4rtrakt besteht aus Dixi-Klos. Nach endlosen Entlanglaufen\u00a0am Bauzaun endlich ein Taxistand. In Melbourne gibt es keine gro\u00dfen Alternativen. Ab 3 Personen ist ein Taxi preiswerter.<br \/>\nAlso ab in die City und einchecken im\u00a0IBIS Budget Melbourne CBD in 103 Elisabeth Street. Trotz Vorbestellung mit Queensize &#8211; Bett und dar\u00fcber liegenden Einzelstockbett haben wir ein Zimmer mit Queensize &#8211; Bett und Doppelstockbett\u00a0 bekommen . Gut f\u00fcr Richard, so musste er nicht aufs Hochbett klettern. Und das Geniale, wir hatten unser eigene Toilette und Waschm\u00f6glichkeit. Sofern ist das IBIS Budget ein besseres Hostel. Das Hostel lag genau in der City. Nach etwas Frischmachen ging es dann auch sofort raus. Anlaufpunkt war\u00a0China Town. Nach ungef\u00e4hr 15 Minuten waren wir dort. Letztendlich erstreckt sich das \u00fcber ein kompletten Stra\u00dfenzug. Nach mehrmaligen Ablaufen der China &#8211; Meile hatten wir uns f\u00fcr ein Restaurant entschlossen, was ohne Kunststofftische auskommt oder Fastfood &#8211; Atmosph\u00e4re ausstrahlt. Die Erwartungshaltung war hoch, die Entt\u00e4uschung umso heftiger. Das war schlecht gemachter China &#8211; Fra\u00df bei einer noch unfreundlicheren Bedienung. Eingedickte Suppen und So\u00dfen, so wie man sie in China nicht isst. Da ist das Essen in den Berliner China &#8211; Tempeln viel besser, dabei hatten wir auf Grund der China &#8211; Town\u00a0ein h\u00f6heren chinesischen Einschlag\u00a0in den Restaurant erwartet. Jedenfalls waren wir\u00a0mit dem Thema &#8216;Chinesisches Essen&#8217; in Melbourne durch. Und satt waren wir auch nicht.<br \/>\nIn Australien wird kein Trinkgeld gegeben und kassiert wird am Ausgang und nicht am Tisch. Bei den Preisen wird das Trinkgeld aber schon enthalten sein.\u00a0Bei der Suche nach\u00a0dem &#8216;perfekten&#8217;\u00a0chinesischen Restaurant waren wir auf das Hofbr\u00e4uhaus gesto\u00dfen.\u00a0Und die Gerichte waren auch nicht viel teurer. Jedenfalls hatten wir\u00a0uns entschlossen, hier am n\u00e4chsten Tag vorbeizuschauen. Ein Restaurant &#8216;Berlin&#8217; gab es auch, aber\u00a0hier musste man sich an der Eingangst\u00fcr anmelden und das war mir schon sehr suspekt. Nachdem wir den chinesischen Abend hinter uns gebracht hatten, sind wir bei lauen Temperaturen um die 22 Grad noch abends durch die Einkaufsstra\u00dfen. Dabei entdeckten wir eine Kneipe, die selber das Bier braute. Susanne wollte noch ein\u00a0Spezi, ein Gemisch aus Cola und Fanta. Wir wurden\u00a0bereits von Barbara und Klaus aufgekl\u00e4rt, das ein Spezi ganz anders schmeckt, da die Fanta\u00a0in Australien ein ganz anderen Geschmack hat. Und somit blieb es auch bei diesem einen Glas. Nach erfolgreicher Verkostung einiger Biersorten ging es dann abends\u00a0um die Stra\u00dfenecke zum Hotel zur\u00fcck.<\/p>\n<p>In Melbourne waren zurzeit durch den nord\u00f6stlichen Wind, der die W\u00e4rme aus den Outback mitbrachte, hohe Temperaturen bis an die 40 Grad. Nachts sank es ungef\u00e4hr knapp \u00fcber 20 Grad ab. Problematisch wird es, wenn der Wind dreht und von S\u00fcden kommt. Dann f\u00e4llt ungebremst die Kaltluft aus der Antarktis ein und man hat innerhalb weniger Stunden einen Temperaturunterschied von \u00fcber 20 Grad. Das ist uns w\u00e4hrend des Aufenthaltes erspart geblieben. Das Wetter war uns gn\u00e4dig.<br \/>\n<a title=\"Reisebericht\" href=\"http:\/\/schurig-home.de\/?page_id=410\"><span style=\"color: #0066cc;\">nach oben<\/span><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a title=\"Melbourne 1. Tag\" href=\"http:\/\/schurig-home.de\/?gallery=melbourne-1-tag\"><span style=\"color: #0066cc;\">Galerie<\/span><\/a><\/p>\n<p><strong><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_7\"><\/a>7. Tag, Donnerstag den 06.02.2014<br \/>\nMelbourne<br \/>\n<a href=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1030858_klein.JPG\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-723 alignleft\" src=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1030858_klein.JPG\" alt=\"P1030858_klein.JPG\" width=\"388\" height=\"218\" srcset=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1030858_klein.JPG 500w, http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1030858_klein-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 388px) 100vw, 388px\" \/><\/a><strong><br \/>\n<\/strong><\/strong>Wir hatten zus\u00e4tzlich\u00a0kontinentales Fr\u00fchst\u00fcck zugebucht. Das ein kontinentales Fr\u00fchst\u00fcck nicht das Nonplusultra ist, war bekannt. Aber nachdem wir im fensterlosen Essensraum waren, kamen doch enorme Zweifel auf.\u00a0 Kaffeeautomat, Hei\u00dfwasserboiler, Toastbrot, Marmelade, Butter und 1 kleine Sch\u00fcssel Joghurt. Und dazu Chinesen ohne Ende, die sich die mitgebrachten Instant &#8211; Nudeln aufbr\u00fchten. Der ganze Raum roch danach. Dank der Chinesen konnte ich den Joghurt fast alleine essen. Nach dem &#8216;ausgiebigen&#8217; Fr\u00fchst\u00fcck ging es in die City. Von der Elisabeth Street ersteinmal Richtung Queen Victoria Markt. Irgendwie haben wir uns aber voll in der Richtung\u00a0verpeilt. Eigentlich h\u00e4tten wir nur die \u00a0Elisabeth Street hochlaufen m\u00fcssen. Dann sind wir rechts abgebogen und sind die Bourke Street hoch. Nach dem wir die Stra\u00dfe hochgelaufen waren, standen wir nicht vor dem Victoria Markt sondern am Parlament. In Melbourne gibt es aber die <a href=\"http:\/\/www.onlymelbourne.com.au\/melbourne_details.php?id=3900\">City Circle Tram<\/a>, eine Stra\u00dfenbahn, die die ganze Woche von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Abstand von 12 Minuten immer um die City herumf\u00e4hrt und dazu gratis. Also rein in die Stra\u00dfenbahn und zum Queen Victoria Markt gefahren.\u00a0Der <a href=\"http:\/\/www.qvm.com.au\/\">Queen Victoria Markt<\/a> besteht seit 1878 und ist heute in zwei riesigen\u00a0Hallen und einem Geb\u00e4ude untergebracht, eine Halle mit hunderten St\u00e4nden f\u00fcr Textilien und Schnickschnack, die zweite Halle ebenfalls mit unz\u00e4hligen St\u00e4nden f\u00fcr Lebensmittel. In dem Geb\u00e4ude gab es viele St\u00e4nde f\u00fcr Fisch und Fleisch sowie Backwaren, S\u00fc\u00dfigkeiten und und und. Um den ganzen Komplex herum\u00a0gab es viele kleine Boutiquen.\u00a0Ge\u00f6ffnet t\u00e4glich bis 14.00 Uhr. Mit fortgeschrittener Zeit wurde Obst und Gem\u00fcse als Aktionsware erschwinglich. Das Angebot war gewaltig. Unter anderem haben wir eine Holl\u00e4nderin\u00a0kennengelernt, die Schmirgelpapier\u00a0als Fusselb\u00fcrste verkaufte. Sie selber hatte schon mal einen Stand auf der gr\u00fcnen Woche in Berlin.\u00a0Nach Toresschluss sind wir mit der City Circle weiter nach \u00fcber die Docklands\u00a0zur Flinders Street gefahren. Zuerst wollten wir an den Docklands aussteigen.\u00a0Die Docklands sind aber komlett verschwunden und an deren Stelle stehen\u00a0jetzt gewaltige B\u00fcroh\u00e4user.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a title=\"Melbourne 2. Tag Vicktoria Markt\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=melbourne-2-tag-vicktoria-markt\">Galerie I<\/a> \/ <a title=\"City Circle Tram Melbourne\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=city-circle-tram-melbourne\">City Circle Tram<\/a><\/p>\n<p>Apropo Hochh\u00e4user. Australier scheinen sie zu lieben. Wo man in Deutschland sich intensiv bem\u00fcht, vorhandene\u00a0Altbausubstanz in den Citys zu sanieren\u00a0werden die alten H\u00e4user in den australischen St\u00e4dten abgerissen und durch B\u00fcrohochh\u00e4user ersetzt. Ob in Melbourne oder Brisbane, ist man aus dem inneren Stadtkern bzw. Boulevard heraus l\u00e4uft man nur noch an\u00a0seelenlosen Hochh\u00e4usern vorbei. Besonders in Brisbane war es erschreckend. H\u00e4tten nicht noch \u00fcberall einige Palmen gestanden, w\u00e4re der\u00a0Flair\u00a0wie in Marzahn gewesen. Und Melbourne arbeitet an diesem Image hart daran. Wir fanden das echt schade. \u00a0In der Flinders Street sind wir in eine Reiseb\u00fcro und haben uns f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag bei <span class=\"standard textVerticalTop uiOutputText\">Mad Travel<\/span> eine Tagestour zur Great\u00a0Ocean Road gekauft. Bei dem Preis von knapp 360 $ AU hofften wir nur, dass alles klappt. Jedenfalls hatten wir eine Filiale, wo man sich hinwenden konnte. Das war auch der Grund, dass wir diese Fahrt nicht online bestellt hatten. Dann ging es quer durch die City zu unserem Hotel. Nach einer kleinen Erholung wollten wir auf die h\u00f6chste Aussichtsplattform der s\u00fcdlichen Hemisph\u00e4re mit dem ersten &#8216;Edge&#8217; &#8211; Erlebnis der Welt, in den 88. Stock zum\u00a0<a href=\"https:\/\/www.eurekaskydeck.com.au\/\">Eureka Skydeck<\/a> im Eureka Tower.<br \/>\nMit dem schnellsten Fahrstuhl der S\u00fcdhalbkugel\u00a0ging es in 40 Sekunden hinauf und dann konnte man rundherum auf Melbourne herunterschauen. Wir wollten den Sonnenuntergang beobachten, aber dazu h\u00e4tten wir noch \u00fcber eine Stunde warten m\u00fcssen. Die Aussicht war schon gigantisch. Das eigentliche Erlebnis war der gl\u00e4serne W\u00fcrfel\u00a0&#8216;The Edge&#8217;, eine ausfahrbare Glasplattform, die in 300 Metern H\u00f6he 3 Meter weit aus dem Geb\u00e4ude ausgefahren wird. Zuerst hat man die Aussichtsplattform bezahlt, danach noch einmal den Besuch\u00a0von &#8216;The Edge&#8217;.<br \/>\nNach dem Besuch von dem Eureka Tower sind wir zum Abendessen in das<a href=\"http:\/\/www.hofbrauhaus.com.au\/\"> Hofbr\u00e4uhaus in Melbourne<\/a>. Endlich wieder richtiges Essen und leckeres Bier. Hier die vertr\u00e4umte <a title=\"Rechnung Hofbr\u00e4uhaus\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=rechnung-hofbraeuhaus\">Rechnung<\/a>. <a href=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/20140206_195854_klein.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-709 alignleft\" src=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/20140206_195854_klein.jpg\" alt=\"20140206_195854_klein.jpg\" width=\"112\" height=\"84\" srcset=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/20140206_195854_klein.jpg 500w, http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/20140206_195854_klein-300x225.jpg 300w, http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/20140206_195854_klein-160x120.jpg 160w\" sizes=\"(max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>Nach dem China &#8211; Essen vom Vortag waren die Haxen ein echter Genuss. Durch die noch teilweise bis 23.00 Uhr offenen Gesch\u00e4fte bummelten wir wieder in das Hotel zur\u00fcck.<br \/>\n<a title=\"Reisebericht\" href=\"http:\/\/schurig-home.de\/?page_id=410\"><span style=\"color: #0066cc;\">nach oben<\/span><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a title=\"Melbourne 2. Tag Eureka Tower + Hofbr\u00e4uhaus\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=melbourne-2-tag-eureka-tower-hofbraeuhaus\"><span style=\"color: #0066cc;\">Galerie<\/span>\u00a0II<\/a><\/p>\n<p><strong><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_8\"><\/a>8. Tag, Freitag den 07.02.2014<br \/>\nMelbourne &#8211; Great Ocean Road Classic Tour<br \/>\n<a href=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1030909_klein.JPG\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-814 alignleft\" src=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1030909_klein.JPG\" alt=\"P1030909_klein.JPG\" width=\"349\" height=\"196\" srcset=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1030909_klein.JPG 500w, http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1030909_klein-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 349px) 100vw, 349px\" \/><\/a><\/strong><br \/>\nHeute war fr\u00fch aufstehen. Um 6.30 Uhr mussten wir an der Bushaltestelle an der Ecke Flinders Street \/ Swanston Street an der St. Paul&#8217;s Kathedrale auf den Bus warten. Nach etwas Versp\u00e4tung kam ein kleiner Bus mit ungef\u00e4hr 20 Sitzpl\u00e4tzen. Nach einem weiteren Zwischstopp waren gut 15 Passagiere an Bord.<br \/>\nDanach ging es die M1 \u00fcber Werribee und Geelong direkt s\u00fcdlich zum Pazifik auf die Great Ocean Road. Erster Abstecher war\u00a0das Surferparadies Bells Beach (4 km). Bells Beach ist der bekannteste Surfstrand von Australien. Jedes Jahr findet hier der Rip Curl Pro Easter Classic Surfevent statt.Dort gab es als kleinen Snack Tee, Kaffee und Kekse. Nachdem wir die Steilk\u00fcste bewundert hatten ging es weiter \u00fcber\u00a0Anglesea immer an der K\u00fcste entlang.<br \/>\nDie Great Ocean Road ist eine 243\u00a0km lange Stra\u00dfe, die entlang der australischen S\u00fcdk\u00fcste zwischen Torquay und Allansford im Bundesstaat Victoria verl\u00e4uft. Konkrete Planungen und Erkundungen f\u00fcr einen m\u00f6glichen Verlauf der Strecke begannen aber erst 1918. 1919 wurde mit dem Bau der Stra\u00dfe begonnen. Ausgef\u00fchrt wurden die Arbeiten von 3000 heimgekehrten Soldaten nach dem Ende des Ersten Weltkrieges. F\u00fcr diese diente der Bau der Stra\u00dfe zum einen als Arbeitsbeschaffungsma\u00dfnahme durch die Regierung Victorias, zum anderen war es auch die Errichtung eines Kriegsdenkmales zum Gedenken an die im Krieg gefallenen Kameraden. Aufgrund der besonderen geographischen und geologischen Gegebenheiten war der Bau sehr schwierig und langwierig. So wurde der erste Abschnitt zwischen Torquay und Lorne im Jahr 1922 fertiggestellt. Als N\u00e4chstes folgten einzelne Abschnitte, welche von Westen her gebaut wurden. Der letzte und komplizierteste Abschnitt war die Strecke zwischen Apollo Bay und Lorne, welche im Jahr 1932 fertiggestellt wurde. Damit waren die Bauarbeiten beendet und die Strecke erstmals durchg\u00e4ngig befahrbar.<br \/>\nIn Aireys Inlet (26 km) steht der wei\u00df angestrichene und gut sichtbare Split Point Leuchtturm. Der Split Point Leuchtturm oder auch `The White Queen` wie er von der lokalen Bev\u00f6lkerung genannt wird, ist 34 Meter hoch und wurde im Jahre 1981 erbaut. 6 km hinter Airey Inlet befindet sich in\u00a0Eastern View (34 km)\u00a0das \u00f6stliche Tor zur Great Ocean Road mit einem Denkmal der Arbeiter sowie\u00a0einigen Schautafeln mit der Historie der Stra\u00dfe.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_8_Galerie_i\"><\/a><a title=\"Great Ocean Road I\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=great-ocean-road-i\">Galerie I<\/a><\/p>\n<p>Weiter ging es zur Landungsbr\u00fccke in Lorne (47 km), einem gem\u00fctlichen Fischerort, wo es in der Hochsaison\u00a0nur von Touristen wimmelt. Danach ging es \u00fcber Apollo Bay in den Great Otway National Park. Dort besuchten wir den Otway Rainforest.\u00a0\u00dcber eine kurzen Rundweg konnte man die\u00a0typische Fauna eines Regenwaldes bewundern. Anschlie\u00dfend fuhren wir zum\u00a0Cape Otway Lighthouse (123 km). Man kann die atemberaubende Aussicht \u00fcber die K\u00fcste geniessen und mehr \u00fcber die Geschichte dieses Leuchtturms erfahren. Die Cape Otway Leuchtturmstation ist die \u00e4lteste auf dem Festland Australiens und in ununterbrochenem Einsatz seit 1848.Der Leuchtturm ist nur durch eine Stichstra\u00dfe von der Great Ocean Road erreichbar und dort haben wir freilebende Koalas gesehen. Gegen\u00fcber der grauen Fellfarbe der Koalas im Zoo ging die Fellfarbe mehr ins Br\u00e4unliche. Bevor wir auf den Leuchtturm heraufstiegen erwartete uns dort ein australisches Barbecue (Aussie BBQ Lunch). Bei der R\u00fcckfahrt haben wir ein Fotoshooting mit den Koalas veranstaltet. Sie waren gut versteckt in den Baumkronen, aber um so genauer man hinschaute, um so mehr Koalas entdeckte man. Einige lagen faul in den Astgabeln, andere m\u00fcmmelten an den Bl\u00e4ttern.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_8_Galerie_ii\"><\/a><a title=\"Great Ocean Road II\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=great-ocean-road-ii\">Galerie II<\/a><\/p>\n<p>Weiter ging es mit dem Bus die Ocean Road entlang\u00a0zu den 12 Aposteln im Port Campbell National Park (176 km). \u00dcber einen Stichweg, der vom Parkplatz durch einen Showroom\u00a0zu den 12 Aposteln f\u00fchrte,konnte man die Felsenformationen bestaunen. Die 12 Apostel (Twelve Apostles) trugen bis 1922 den Namen \u201eThe Sow &amp; Piglets\u201c, was \u00fcbersetzt \u201eDie Sau &amp; Ferkel\u201c bedeutet. Da sich jedoch so viele Menschen f\u00fcr die Kalksteinformation interessierten und immer mehr Touristen The Sow &amp; Piglets sehen wollten, nannte man die Kalks\u00e4ulen aus \u00e4sthetischen Gr\u00fcnden in The Twelve Apostles (Die Zw\u00f6lf Apostel) um. Eigentlich bestanden die 12 Apostel in Australien urspr\u00fcnglich aus 9 Kalks\u00e4ulen. Da am 03. Juli 2005 jedoch eine 50 Meter hohe S\u00e4ule endg\u00fcltig in sich zusammenbrach, sind heute folglich nur noch 8 von ihnen \u00fcbrig. Am 25. September 2009 sah man einen weiteren Felsen zusammenst\u00fcrzen, von dem man zuerst annahm, dass er den 12 Aposteln angeh\u00f6re. Jedoch stellte sich kurz danach heraus, dass diese Kalks\u00e4ule eine benachbarte Formation der sogenannten Three Sisters war. Dennoch ist es offensichtlich, dass die verbliebenen Apostel nicht f\u00fcr die Ewigkeit hier stehen werden, da die Wind- und Meereserosion, welche die Kalks\u00e4ulen urspr\u00fcnglich erschaffen hat, ebenso f\u00fcr das Aufl\u00f6sen und somit auch f\u00fcr das endg\u00fcltige Verschwinden der Kalksteinriesen verantwortlich sein wird. Aber keine Angst, aufgrund der st\u00e4ndig andauernden Erosion der angrenzenden Steilk\u00fcste, die zudem jedes Jahr um ungef\u00e4hr 2 cm von den Wellen ausgewaschen wird, sollen in Zukunft weitere Kalks\u00e4ulen entstehen.<br \/>\nNach 2 weiteren Kilometern waren wir am Loch Ard Gorge, wo wir von oben viele Felsformationen begutachten konnten sowie \u00fcber eine Treppe in die Bucht an das Wasser heruntersteigen konnten. Trotz der hohen Temperaturen war das Wasser\u00a0sehr frisch. Besonderes Highlight in dieser Bucht waren die Stalagmiten und Stalagtiten an den Felsw\u00e4nden durch die st\u00e4ndigen Kalkablagerungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_8_Galerie_iii\"><\/a><a title=\"Great Ocean Road III\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=great-ocean-road-iii\">Galerie III<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Zu schon fortgeschrittener Zeit erfolgte die R\u00fcckreise. Jetzt direkt ins Landesinneren zur A1 \u00fcber Colak nach Winchelsea, wo wir in einem KFC etwas essen konnten. Auch wenn der KFC aus Australien kommt, aber das waren die bis jetzt schlechtesten H\u00fchnchenteile, die wir bei KFC je gegessen hatten. Die Pomade fiel vom Gefl\u00fcgel und die beliebten Hot Chicken in Deutschland gibt es in Australien erst gar nicht. Der Laden\u00a0war eine reine Entt\u00e4uschung.\u00a0Gegen 22.00 hat uns der Fahrer am Hotel aussteigen lassen. Irgendwie war das sein Zweitjob, selber hatte er eine Westeuropareise unternommen und schw\u00e4rmte von Potsdam. Um den letzten Abend in Melbourne ausklingen zu lassen gingen Richard und ich in die bereits bekannte Bierkneipe mit eigener Brauerei, um\u00a0das Sortiment weiter durchzutesten.<br \/>\n<a title=\"Reisebericht\" href=\"http:\/\/schurig-home.de\/?page_id=410\"><span style=\"color: #0066cc;\">nach oben<\/span><\/a><\/p>\n<p><strong><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_9\"><\/a>9. Tag, Samstag den 08.02.2014<br \/>\nMelbourne \/ Hobart (Tasmanien)<br \/>\n<a href=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1040009_klein.JPG\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-942 alignleft\" src=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1040009_klein.JPG\" alt=\"P1040009_klein.JPG\" width=\"381\" height=\"214\" srcset=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1040009_klein.JPG 500w, http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1040009_klein-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 381px) 100vw, 381px\" \/><\/a><br \/>\n<\/strong>Um 10.00 Uhr mussten wir im IBIS Budget Hotel CBD auschecken, konnten das Gep\u00e4ck aber noch im Hotel lassen. So ging es erstmal wieder Richtung Flinders Street hin\u00fcber zum Kulturzentrum, wo die K\u00fcnstlerszene tobte. Das Kulturzentrum,\u00a0an deren Seite kleine\u00a0Kaffees und Restaurants vorhanden waren befand sich als \u00fcberbauter Platz \u00fcber den Bahngleisen. Da die Sonne ihr Bestes gab und das Thermometer sich langsam an die 35\u00b0 &#8211; Grenze heranarbeitete, gingen wir weiter in den danebenliegenden Park, direkt am Wasser gelegen. Anschlie\u00dfend machten wir einen gro\u00dfen Bogen\u00a0in Richtung Victoria Markt um dann durch die City wieder zum Hotel zu laufen.\u00a0Mit unserem Gep\u00e4ck nochmal zur Flinders Street, da sich an der Kopfseite des Bahnhofes der zentrale Taxi &#8211; Stand befand. Nach kurzer Wartezeit und ungef\u00e4hr 30 min\u00fctiger Fahrtzeit sind wir rechtzeitig zum Check &#8211; In im\u00a0Flughafen angekommen. Dort wieder da die gleiche Prozedur des Check &#8211; In. Nur diesmal\u00a0ohne\u00a0Vorzeigen\u00a0eines Reisepasses und die Kontrolle war auch sehr lax. 18.00 Uhr ging es\u00a0dann los und\u00a019.15\u00a0landeten wir auf dem Flughafen in der Hauptstadt von\u00a0Tasmanien, in Hobart.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_9_Galerie_i\"><\/a><a title=\"Melbourne 4. Tag\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=melbourne-4-tag\">Galerie I<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Flughafen liegt ungef\u00e4hr 20 km von der City entfernt. Somit mussten wir mit dem Taxi zum Hostel &#8216;The Pickled Frog&#8217; fahren. Nach dem\u00a0Einchecken wollten wir noch zu Abend essen, am besten Fischgerichte, da Hobart daf\u00fcr bekannt ist. Die Ern\u00fcchterung folgte sofort, denn die meisten Restaurants hatten bereits geschlossen. Es war \u00fcberhaupt ein merkw\u00fcrdiges Gef\u00fchl, nach\u00a021.00 Uhr auf der Liverpool Street, der Hauptstrasse von Hobart unbehelligt von anderen Passanten oder Autos entlanglaufen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDabei ist Hobart die Hauptstadt von Tasmanien mit ungef\u00e4hr 215.000 Einwohnern. Nachdem wir nach einem Restaurant vergeblich gesucht hatten\u00a0und\u00a0 eigentlich die gesamte City kurz abgelaufen waren, mussten wir unverrichteter Dinge in den KFC. Neben den \u00fcbliche Verd\u00e4chtigen, einem KFC, einem Mc. Donald&#8217;s, einer Pizzaria und einem Restaurant mit \u00fcberzogenen Preisen war das zum Schluss die Wahl der Qual. Wobei nach dem letzten Reinfall wenigsten die Pomade am H\u00fchnchen dranblieb. Aber Gem\u00fctlichkeit sieht etwas anders aus. Nach erfolgter Nahrungsaufnahme waren wir noch ein Bier trinken und um\u00a0auf Richards Geburtstag anzusto\u00dfen. Leider hatte die noch einzige Kneipe im Umkreis\u00a0des Hostels um 22.00 Uhr zu gemacht.<br \/>\nIn Tasmanien ticken die Uhren anders, auch bei den Lebensgewohnheiten. Die Gesch\u00e4fte machen teilweise um 7.00 Uhr auf und schlie\u00dfen dann zwischen 17.00 Uhr und 18.00 Uhr. Auf der Insel selber wird es nach 17.00 Uhr eng, noch etwas einzukaufen. Deshalb sind die Restaurants ebenfalls nicht bis in die Nacht hinein ge\u00f6ffnet.<br \/>\nIm Hostel erwartete uns das gebuchte 3-Bett &#8211; Zimmer. Die Ausstattung und der Komfort waren nicht mehr altersgerecht, aber f\u00fcr eine Nacht ging es schon. Richard musste diesmal im Doppelstockbett oben schlafen. In den Waschr\u00e4umen sowie Toiletten durfte man auch nicht sehr zimperlich sein, aber das ist ja immer im Blickwinkel des Betrachters.<br \/>\n<a title=\"Reisebericht\" href=\"http:\/\/schurig-home.de\/?page_id=410\"><span style=\"color: #0066cc;\">nach oben<\/span><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_9_Galerie_ii\"><\/a><a title=\"Tasmanien 1. Tag\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=tasmanien-1-tag\">Galerie II<\/a><\/p>\n<p><strong><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_10\"><\/a>10. Tag, Sonntag den 9.02.2014<br \/>\nHobart (Tasmanien) \/ Coles Bay &#8211; Freycinet National Park<br \/>\n<a href=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1040022_klein.JPG\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-943 alignleft\" src=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1040022_klein.JPG\" alt=\"P1040022_klein.JPG\" width=\"369\" height=\"207\" srcset=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1040022_klein.JPG 500w, http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1040022_klein-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 369px) 100vw, 369px\" \/><\/a><br \/>\n<\/strong>Fr\u00fch aufgestanden, einen Kaffee getrunken und ein Taxi gerufen. Gegen 10.00 Uhr sollten wir unser Mietauto abholen. Mit dem Taxi zur angegebene Adresse gefahren und erstmal ungl\u00e4ubiges Erstaunen. Hier stimmt doch was nicht. Es stand ein etwas veralteter Toyota Campervan auf einem Privatgel\u00e4nde vor einem Haus, wo aber zur Zeit keiner anwesend war. Der Taxifahrer machte gute Miene zum b\u00f6sen Spiel und fuhr dann los. Was jetzt. Ein Telefonanruf kl\u00e4rte alles auf. Wir waren an der Privatadresse der Vermieterin und wurden postwendend abgeholt. Schon nach 5 Minuten kam ein Kleinbus und nahm uns auf. Die Verleihstation (ein Golfplatz) war nur wenige Kilometer entfernt und da stand auch unser Auto. Ich hatte es bei der \u00dcbergabe\u00a0nicht verstanden, aber Richard sagte mir anschlie\u00dfend, die Vermieterin m\u00f6chte, dass ich fahre, da Richard noch jung und ich sozusagen erfahrener bin. Als wenn ich jemals\u00a0links gefahren w\u00e4re.<br \/>\nAusgeliehen hatten wir uns ein Toyota Hitop Campervan &#8216;The Wanderer&#8217;. Hinter dem vorderen Dreiersitz schloss sich eine\u00a0kleine K\u00fccheneinrichtung mit Herd, K\u00fchlschrank und Sp\u00fcle an. Dahinter war der Aufenthaltsbereich mit 2 Sitzb\u00e4nken und einem Tisch. Nach dem Umklappen der B\u00e4nke hatte man ein Doppelbett und oberhalb konnte man eine Holzjalousie ausfahren und darauf waren noch mal 2 Schlafpl\u00e4tze. Nur hochklettern musste man und man durfte keine Platzangst haben. Ansonsten ein tolles Fahrzeug. F\u00fcr 2 Personen nicht schlecht. Zwar nicht soviel Komfort wie\u00a0ein Caravan oder Campingwagen, daf\u00fcr aber mobiler. Unser Fahrzeug war ein Benziner mit einem 2,4 l &#8211; Motor, Spitze 120 km\/h und Schaltgetriebe, wobei ich mit dem ersten Gang so meine Probleme hatte. Das einzige, was in Australien preiswerter war, ist der Benzinpreis\u00a0(E10) mit\u00a0ungef\u00e4hr 1,40 \u20ac.<br \/>\nDen Campervan hatten wir uns f\u00fcr 6 Tage ausgeliehen. Pro Tag kostete er 69,00 $ AU. Zuz\u00fcglich Versicherung, Gasflasche, einem zus\u00e4tzlichen Tisch und 3 St\u00fchlen lagen wir bei 584,00 $ AU<br \/>\nUnser Ziel war Richtung Swansea, zuerst ging es erstmal wieder in Richtung Hobart. Nicht aus gutem Willen, sondern weil ich beim Herausblinken aus dem Kreisverkehr immer den Scheibenwischer angemacht habe. Letztendlich ist bis auf die Pedalen alles seitenverkehrt, eben auch der Blinker. Nachdem wir den n\u00e4chsten Autobahnabzweig zum Wenden benutzt haben und ich es immer noch nicht mit dem Blinker verinnerlicht hatte, klappte es dann endlich nach der zweiten Ausfahrt. Stolz wie Bolle fuhren wir jetzt in der richtigen Richtung den Abenteuern auf Tasmanien entgegen.<br \/>\nZiel war der Freycinet National Park. Nach nur wenigen Kilometern war die Autobahn zu Ende und es ging auf der linken Spur \u00fcber\u00a0einen schmalen Damm und einer \u00a0Br\u00fccke \u00fcber das Pitt Water.\u00a0\u00a0Das waren meine schlimmsten Minuten in Australien. Erst wenige Kilometer Eingew\u00f6hnungszeit, ein starker b\u00f6iger landausw\u00e4rtiger Wind, der den Campervan\u00a0so richtig von der Seite nahm, so dass ich mich bereits irgendwo auf der Gegenfahrbahn sah.\u00a0Nach ungef\u00e4hr \u00fcber eine Kilometer und einer gef\u00fchlten Unendlichkeit war dieser Schrecken endlich vorbei und wir kamen nach Sorell, wo wir im Woolworth und in einem Bottleshop uns einige Vorr\u00e4te kauften. <a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_9_Einkauf_Wollworth\"><\/a><a title=\"Einkauf Woolworth\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=einkauf-woolworth\">Hier die Einkaufsliste.<\/a><br \/>\nIn Sorell\u00a0bogen wir\u00a0 nach links auf die Tasman Highway in Richtung Swansea ab.<br \/>\nIn Australien gilt das metrische System,\u00a0alle Angaben sind hiermit in Kilometern bzw. km\/h. Somit entsprechen\u00a0irgendwelche Warnschilder mit K\u00e4ngurus und Wombats, die man als Souvenir erhalten kann und auf der\u00a0Meilenangaben stehen,\u00a0leider nicht der Wirklichkeit. Jedenfalls nicht in Australien.<br \/>\nDie Tasman Highway schl\u00e4ngelt sich in nord\u00f6stliche Richtung dem Pazifik zu. In Orford ging die Stra\u00dfe direkt am Strand lang und so nutzten wir die Gelegenheit f\u00fcr ein Bad. Wobei die Wassertemperaturen mehr f\u00fcr Pinguine geeignet waren. Danach ging es weiter nach Swansea. Vor dem Ort noch einen Abstecher zur Great Osterbay gemacht und der Wind war teilweise so stark, dass ich nochmal die Handbremse \u00fcberpr\u00fcft hatte um zu verhindern, das sich der Campervan selbstst\u00e4ndig in das Wasser macht. Das war im Versicherungspaket ausgeschlossen. Anschlie\u00dfend durch Swansea um die Great Osterbay bis zum Abzweig zum Freycinet National Park herumgefahren. Wir fuhren auf der\u00a0Coles Bay Road bis nach Coles Bay, immer ein Blick auf die Coles Bay. In Coles Bay war die erste \u00dcbernachtung auf dem Campingplatz Freycinet Holiday Park im Campervan.<br \/>\n<a title=\"Reisebericht\" href=\"http:\/\/schurig-home.de\/?page_id=410\"><span style=\"color: #0066cc;\">nach oben<\/span><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_10_Galerie\"><\/a><a title=\"Freycinet National Park \u2013 Cape Tourville\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=freycinet-national-park-cape-tourville\">Galerie<\/a><\/p>\n<p><strong><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_11\"><\/a>11. Tag, Montag\u00a0 den 10.02.2014<br \/>\nColes Bay &#8211; Freycinet National Park \/ Bicheno<br \/>\n<a href=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1040055_klein.JPG\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-995 alignleft\" src=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1040055_klein.JPG\" alt=\"P1040055_klein.JPG\" width=\"331\" height=\"186\" srcset=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1040055_klein.JPG 500w, http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1040055_klein-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 331px) 100vw, 331px\" \/><\/a><br \/>\n<\/strong>Die Nacht im Campervan gut \u00fcberstanden. Der starke b\u00f6ige Wind hat nachgelassen. Mit dem Wetter hatten wir richtig Gl\u00fcck. Andere Deutsche berichteten, das dieser Wind bereits seit einer Woche vorherrscht und die Gefahr besteht, dass die Nationalparks wegen Brandgefahr geschlossen werden. Au\u00dferdem dr\u00fcckt der Wind doch ganz sch\u00f6n die Temperaturen. Laut Vorhersage hatten wir uns schon auf Temperaturen um die 17 Grad eingestellt, aber im Schnitt lagen wir immer deutlich \u00fcber 20 Grad und somit war es weder zu warm noch zu kalt.<br \/>\nNach einem guten Fr\u00fchst\u00fcck an Board mit Kaffee, M\u00fcsli, Toastbrot und Belag sind wir in den Freycinet National Park hineingefahren. Davor kauften wir noch den <a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_10_Pass_National_Park\"><\/a><a title=\"Pass National Park\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=pass-national-park\">National Park Passport<\/a>, der uns berechtigte, in alle Nationalpark auf Tasmanien mit dem Auto hineinzufahren. Kontrolliert hat das w\u00e4hrend unserer Rundfahrt aber keiner. Auf der <a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_11_Map\"><\/a><a title=\"Freycinet National Park \u2013 Map\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=freycinet-national-park-map\">\u00dcbersichtskarte<\/a> sind alle 3 folgenden Routen\u00a0\u00a0zu sehen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><em>1. Route zum Leuchtturm am Cape Tourville<\/em><\/span><br \/>\nMit dem Campervan sind wir \u00fcber die Tourville Road zum nahegelegenen Parkplatz gefahren. Von dort ging ein Rundweg zum Leuchtturm. <span class=\"notranslate\">Der Leuchtturm am Cape Tourville wurde 1971 gebaut, um den unzug\u00e4nglichen Forestier Cape Lighthouse, der im gleichen Jahr stillgelegt wurde, zu ersetzen.<\/span> Der Leuchtturm wurde mit automatische Licht gebaut und ist nicht besetzt. Von dem Plateau hatte man\u00a0eine wunderbare Aussicht auf die K\u00fcste des Freycinet National Park\u00a0sowie\u00a0auf die Wineglass Bay.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_11_Galerie_I\"><\/a><a title=\"Freycinet National Park \u2013 Cape Tourville\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=freycinet-national-park-cape-tourville\">Galerie Cape Tourville<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><em>2. Route zur Sleepy Bay<\/em><\/span><br \/>\nAuf dem R\u00fcckweg ein kurzer Stopp bei der Sleepy Bay.\u00a0\u00dcber einen Weg mit mehreren Treppen geht es herunter zur Bucht.\u00a0<span class=\"notranslate\">Sanft abgestuft Stufen f\u00fchren zu der felsigen K\u00fcste von Sleepy Bay, wo oft, trotz seines Namens,\u00a0eine wilde und raue\u00a0See vorherrscht.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_11_Galerie_II\"><\/a><a title=\"Freycinet National Park \u2013 Sleepy Bay\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=freycinet-national-park-sleepy-bay\">Galerie Sleepy Bay<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><em>3. Route zur Wineglass\u00a0Bay<\/em><\/span><br \/>\nDer Rundweg zur Wineglass Bay ist schon relativ anspruchsvoll und teilweise mit Schwierigkeitsstufe 4 ausgewiesen.\u00a0Der gesamte Weg ist mit ungef\u00e4hr 5 Stunden angegeben. Der Rundweg ging \u00fcber\u00a0den Hazards Beach Track, den Isthmus Track zur Wineglass Bay und dann zur\u00fcck \u00fcber den Wineglass Bay Track wieder zur\u00fcck zum Parkplatz. Am Parkplatz wird man darauf hingewiesen, das es hier die letzte M\u00f6glichkeit gibt, Trinkwasser aufzunehmen. Es liegen jeweils B\u00fccher f\u00fcr Tagesausfl\u00fcge und \u00dcbernachttouren aus, in denen man sich eintragen kann. Damit gibt es eine gewisse Sicherheit, dass bei Unf\u00e4llen irgendwann nach einem gesucht wird. Solange man die g\u00e4ngigen Touristenwege nicht verl\u00e4sst,\u00a0begegnet man\u00a0auch weiteren Besuchern. Abseits von Wegen wird es einsam. In den Nationalparks hat man auch kein Funknetz mehr.<br \/>\n<span class=\"notranslate\">Nach Erreichen der Hazards Beach gingen wir\u00a0s\u00fcdlich entlang am\u00a0langen Ufer.<\/span>\u00a0<span class=\"notranslate\"> Hier\u00a0ist man auf den Spuren der Aborigines, die hier einst lebten, wie aus den zahlreichen Muschelhaufen in den D\u00fcnen am Strand entlang deutlich wird.<\/span>\u00a0Von der Hazard Beach gingen wir den Isthmus Track\u00a0zur<span class=\"notranslate\"> Weinglas Bay. Der\u00a0Weg f\u00fchrt\u00a0von der Great Oyster Bay zum Pazifik vorbei an den Hazards Lagoon.\u00a0Der Weg ist teilweise morastisch, die Landschaft\u00a0ist ein Mix aus Regenwald und Sumpf. Dann h\u00f6rt man ein Rauschen und kurze\u00a0Zeit steht man in der Wineglass Bay.\u00a0Die Wineglass Bay ist eine \u00a0herrlichen Bucht mit einem langen, wei\u00dfen Sandstrand und kristallklares Meer.\u00a0Und K\u00e4ngurus betteln bei den Touristen. Wenn man ein weiches Herz hat, wird man von den Tieren umringt. Sie kommen aus dem Busch und werden immer mehr. Von hier sind wir den Wineglass Track am Mt. Amos vorbei zum Parkplatz zur\u00fcck. Wobei\u00a0der Weg sich zum Pass\u00a0mit unendlich vielen Stufen hochzog und das gleiche erwartete uns auf\u00a0der andern Seite des Passes wieder abw\u00e4rts.\u00a0<\/span>\u00a0Am Campervan angekommen erwartete uns ein kleines K\u00e4nguru. Nachdem Richard dem K\u00e4nguru ein\u00a0Keks gab wackelte ein weiteres K\u00e4nguru mit den Ohren im Geb\u00fcsch und kam ebenfalls angehoppelt. F\u00fcr uns das Signal zur Abfahrt, denn irgendwelchen Stress mit den Tieren wollte ich nicht provozieren. Denn bei Futter h\u00f6rt die Freundschaft auf. Nachdem wir doch ziemlich\u00a0fertig von den Stufen aufw\u00e4rts und abw\u00e4rts die Highlights des Freycinet\u00a0National Park \u00a0besucht hatten, fuhren wir nach Bicheno zum n\u00e4chsten Campingplatz zum East Coast Holiday Park. Auf Grund der Tatsache, dass die Hauptsaison beendet war, hatten wir auch kein Problem mit den Campingpl\u00e4tzen. Und sie waren nicht \u00fcberf\u00fcllt. Der Campingplatz war direkt in der Ortsmitte. Nachdem wir unser Campervan abgestellt hatten , sind wir noch einige Steaks kaufen gegangen und\u00a0sind die Esplanada, einen Rundweg an der K\u00fcste, entlanggegangen. Auf den vorgelagerten Inseln tummelten sich die Pinguine. Mit dem Abendessen,\u00a0Steaks, Salat und australischen Wein, lie\u00dfen wir den Abend ausklingen. Am n\u00e4chsten Tag war der Besuch des nur wenige Kilometer entfernten Douglas &#8211; Apsley Nationalpark geplant. Ein kleiner Nationalpark, indem wir fast die Panik bekommen hatten. Aber dazu im n\u00e4chsten Kapitel.<br \/>\n<a title=\"Reisebericht\" href=\"http:\/\/schurig-home.de\/?page_id=410\"><span style=\"color: #0066cc;\">nach oben<\/span><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_11_Galerie_III\"><\/a><a title=\"Freycinet National Park \u2013 Wineglass Bay\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=freycinet-national-park-wineglass-bay\">Galerie Sleepy Bay\u00a0und Bicheno<\/a><\/p>\n<p><strong><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_12\"><\/a>12. Tag, Dienstag den\u00a0 11.02.2014<br \/>\nBicheno \/ Douglas &#8211; Apsley Nationalpark \/\u00a0Launceston<br \/>\n<img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1068 alignleft\" src=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1040150_klein.JPG\" alt=\"P1040150_klein.JPG\" width=\"336\" height=\"189\" srcset=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1040150_klein.JPG 500w, http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/P1040150_klein-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 336px) 100vw, 336px\" \/><\/strong><br \/>\nUnser obligatorisches Fr\u00fchst\u00fcck am bereits sonnenverw\u00f6hnten Morgen zu uns genommen und danach von Bicheno n\u00f6rdlich die A3 in Richtung Apsley National Park gefahren. Irgend wann zeigte ein Wegweiser links in\u00a0die Rosedale Road in Richtung Nationalpark und der Asphalt auf der Stra\u00dfe machte nach kurzer Strecke einer Schotterstra\u00dfe Platz, die immer enger wurde.\u00a0Nach 7 Kilometern\u00a0waren wir am Ziel. Hier, am untersten Zipfel des Nationalparks, \u00a0floss der Apsley River\u00a0und ein 10 &#8211; min\u00fctiger Rundgang f\u00fchrte ohne irgendwelche Sehensw\u00fcrdigkeiten durch den Wald.\u00a0Wir trafen\u00a0zuf\u00e4lligerweise wieder die Mutter mit Tochter, mit denen Richard auf dem Zeltplatz in Bicheno bereits Kontakt aufgenommen hatte. Beide kamen aus Hamburg.\u00a0Die Tochter war bereits in Neuseeland gewesen und bereiste jetzt mit ihrer Mutter Australien und so wie wir ebenfalls mit einem Campervan Tasmanien. Nach dem Rundgang wunderten wir uns, dass das\u00a0doch nicht alles gewesen sein kann. Irgend eine Markierung haben wir doch \u00fcbersehen. Da f\u00fchrte tats\u00e4chlich ein Pfeil auf einen etwas zugewachsenen Weg in Richtung Apley River Waterhole and Gorge.<br \/>\nAm Beginn des Weges stand dann auch ein entsprechendes\u00a0Hinweisschild\u00a0und das der Return zu den 60\u00a0besten Tracks durch die Nationalparks geh\u00f6rt.\u00a0Au\u00dferdem war der Track mit Schwierigkeitsstufe 3 angegeben, somit waren keine gro\u00dfen Probleme zu erwarten, sozusagen fast rollstuhlgerecht (siehe Bildergalerie).\u00a0Der Hazards Beach Track zum Hazards Beach war teilweise\u00a0Schwierigkeitsstufe 4. Es sollte\u00a0uns eine Lehre sein, die\u00a0Wegbeschreibung immer komplett durchzulesen, denn wer lesen kann ist klar im Vorteil. Das h\u00e4tte uns Stunden sp\u00e4ter doch einige bange Momente erspart.\u00a0Zuerst zum Apsley Waterhole heruntergestiegen. Im Laufe der Zeit hat sich hier ein gro\u00dfes Wasserloch gebildet, fast ein kleiner See. Die Beiden aus Hamburg verabschiedeten sich und wollten zur\u00fcck nach Bicheno. Wir h\u00e4tten nicht gedacht, dass wir sie noch einmal wiedersehen. Die Welt ist eben klein. Vorbei am Waterhole oder vielmehr\u00a0\u00fcber die Steine sind wir auf die andere Seite des Flusses gesprungen, wo der Track in den Wald hineinging und sich steil in die H\u00f6henlagen schl\u00e4ngelte. Die Wegmarkierungen wechselten von &#8216;an jedem Baum ein Farbstreifen&#8217; bis &#8216;sind wir noch richtig?&#8217;.\u00a0Um so mehr B\u00e4ume in der Zeit\u00a0durch Naturgewalten umgefallen sind, umso sp\u00e4rlicher waren die Informationen. Im gro\u00dfen und ganzen war die Beschilderung im Gegensatz zu anderen Routen aber noch vorbildlich. Das Problem ist immer nur, wenn das Funknetz nicht mehr vorhanden ist, steht man sprichw\u00f6rtlich etwas verloren da. Detailierte Wanderkarten besa\u00dfen wir nicht. Zuerst ging es in Serpentinen \u00fcber den Berg bis zu dem Aplsey River. Auf dem Weg waren wir auch nicht die Einzigen. Einige kleinere Gruppen \u00fcberholten uns. Nach ungef\u00e4hr einer Stunde waren wir\u00a0 am Fluss und der Weg ging das Flussbett abw\u00e4rts.<br \/>\nVor uns waren 2 M\u00e4dchen sowie ein englisches Ehepaar. Nach ungef\u00e4hr 1 Stunde waren beide nicht mehr da. Mit der Zeit wurden die Felsen h\u00f6her und stellenweise musste man kleine Stromschnellen umgehen. Auch wenn ich den Weg vor dem geistigen Auge hatte, konnten wir uns dem Gef\u00fchl nicht verwehren, dass wir irgendeine Flussbiegung verpasst hatten. Mit dem immer schwierigeren Abstieg in dem Flussbett machte sich doch langsam Panik breit, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind. Wo sind wir? Ein Funknetz war nicht vorhanden und die noch vorhandene Karte im Smartphone zeigte nur an, dass wir uns langsam dem Ende des Nationalparks n\u00e4herten. Sozusagen der Waldgrenze. Aber ohne\u00a0irgendwelche Wege oder Stra\u00dfen. Wir dachten bereits nach, dass Flussbett wieder hoch zu steigen, was eigentlich blanker Unsinn war. Also beschlossen wir, weiter herunterzusteigen und dann den Parkplatz ausfindig zu machen. Es war schon gegen 14.00 Uhr und somit planten wir den Nachmittag f\u00fcr die Suche nach unseren Campervan ein. Nachdem der Schwierigkeitsgrad von Flussbiegung zu Flussbiegung immer weiter zunahm und somit das krasse Gegenteil unserer\u00a0 Motivationskurve, kamen von unten auf einmal ein junges P\u00e4rchen hochgestiegen. Nachdem Richard beide nach dem Standort fragte, stellte sich 2 Minuten sp\u00e4ter heraus, dass es sich ebenfalls um Deutsche handelte. Wir waren noch ungef\u00e4hr 5 Minuten von dem Waterhole entfernt. Nach\u00a0 einer Flussbiegung war die Welt wieder in Ordnung. Als wir am Vormittag vom Waterhole losgingen, waren wir die einzigen, jetzt tummelten und badeten etliche Touristen in dem f\u00fcr mein Geschmack doch etwas kaltem Wasserloch. Irgendwie hatten wir das Gef\u00fchl, dass fast alle deutsch sprachen.<br \/>\nNachdem einer kleinen Pause und einem Kaffee ging es zu unserem n\u00e4chsten Reiseziel, nach Launceston. Den Schotterstra\u00dfe wieder zur\u00fcck bis zur Hauptstra\u00dfe und dann nach links die A3 Tasman Highway in Richtung Norden. Nach ungef\u00e4hr 45 Kilometern bogen wir auf die A4 in das Landesinnere ab. Jetzt ging es die Esk Highway knappe 90 km durch gr\u00f6\u00dftenteils landwirtschafliche Anbaufl\u00e4chen bis zur\u00a0Midland Highway.\u00a0Dort bogen wir rechts auf die Highway ab und jetzt ging es wieder Richtung Norden nach Launceston. Nach 60 km waren wir am Ziel. Launceston ist die zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt auf Tasmanien mit 74000 Einwohnern und liegt am Tamar River, der bis hier her schiffbar ist. Die Stra\u00dfen werden vor Launceston wieder zweispurig und der Verkehr nahm deutlich zu. Unser Ziel war der <a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_12_CaravanPark\"><\/a><a title=\"Caravan Park Launceston\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=caravan-park-launceston\">Treasure Island Caravan Park<\/a>, den wir 18.14 Uhr erreichten. Nachdem wir\u00a0unseren Stellplatz bezogen haben, gingen wir\u00a0noch in Richtung City. Von unserem Standort waren es noch knapp \u00fcber 2 Kilometer. Nach dem typischen Vorortcharakter\u00a0war die traditionelle Bauweise noch 2 bis 3 &#8211; etagig.\u00a0Hier\u00a0war noch die typische Bauweise erhalten und keine Hochh\u00e4user verschandelten die City. \u00a0An den typischen Fastfood &#8211; Restaurants\u00a0vorbei an vielen Fachgesch\u00e4ften, die aber schon alle geschlossen hatten, ging es in Richtung City. An einer Tankstelle war gleich daneben eine Dog Wash Station. Anschlie\u00dfend noch ein paar Lebensmittel geholt, denn die Stadt wollten wir uns erst am n\u00e4chsten Tag anschauen. Dann ging es wieder zur\u00fcck zum Caravan Park, wo wir langsam den Abend einl\u00e4uteten. Der Tag war aufregend genug gewesen.<br \/>\n<a title=\"Reisebericht\" href=\"http:\/\/schurig-home.de\/?page_id=410\"><span style=\"color: #0066cc;\">nach oben<\/span><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_12_Galerie_I\"><\/a><a title=\"Douglas \u2013 Apsley Nationalpark\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=douglas-apsley-nationalpark\">Galerie Apsley Nationalpark\u00a0und Launceston<\/a><\/p>\n<p><strong><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_13\"><\/a>13. Tag,\u00a0Mittwoch den 12.02.2014<br \/>\nLaunceston \/ Liffey Falls \/ Tarraleah<br \/>\n<\/strong><a href=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/P1040176_klein.JPG\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1152 alignleft\" src=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/P1040176_klein.JPG\" alt=\"P1040176_klein.JPG\" width=\"365\" height=\"205\" srcset=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/P1040176_klein.JPG 500w, http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/P1040176_klein-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 365px) 100vw, 365px\" \/><\/a>Auch dieser Tag sollte eine F\u00fclle an Erlebnissen mit sich bringen. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck an Bord des Campervan besuchten wir den Cataract Gorge Reserve. Der Cataract Gorge ist eine Schlucht und eine der gr\u00f6\u00dften Touristenattraktionen der Region.\u00a0Er befindet sich am unteren Teil des\u00a0des South Esk Rivers. Der fr\u00fcheste bekannte europ\u00e4ische Besucher\u00a0war der Kolonist William Collins, der einen Eingang im Jahre 1804 entdeckte. In den 1890er Jahren wurde der\u00a0K\u00f6nigsbr\u00fccke-Katarakt-Weg\u00a0 von Freiwilligen\u00a0entlang des n\u00f6rdlichen Ufers der Cataract Gorge gebaut. Am Beginn des Weges, in der N\u00e4he der K\u00f6nigsbr\u00fccke,\u00a0steht das\u00a0urspr\u00fcngliche Zollhaus, an dem die Fu\u00dfg\u00e4nger zu zahlen hatten, um den Fu\u00dfweg am Nordrand der Schlucht begehen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nMit dem Campervan sind wir bis zu dem oberen Parkplatz des Catarct Gorge\u00a0 gefahren. Von dort\u00a0 sind wir den Zig\u00a0Zack\u00a0Track am s\u00fcdlichen Ufer zur Kings Bridge nach Launceston herabgestiegen. Von dort ging es \u00fcber die Bridge Roud und der Peterson Street direkt in die City. Nach einem kleinen Stadtbummel und einem l\u00e4ngeren Aufenthalt im Spotlight, einem Kreativladen, sind wir wieder zur Kings Bridge gelaufen. Ab und zu vielen einige Regentropfen, aber das Wetter blieb halbwegs trocken. Hinter der\u00a0 Kings Bridge ging am ehemaligen Zollhaus der K\u00f6nigsbr\u00fccke &#8211; Katarakt &#8211; Weg los. Dieser Weg ist sehr malerisch und bizarr in die Felsen eingeschlagen und f\u00fchrt teilweise\u00a0seitlich auf Pfeilern \u00fcber die Schlucht und dem Wasser. Am Ende des Weges\u00a0\u00a0wird man von einer park\u00e4hnlichen Anlage erwartet, \u00e4hnlich einem botanischen Garten. <span style=\"background-color: #e6ecf9;\">Hier findet man Spazier-und Wanderwege, die vermutlich l\u00e4ngste\u00a0 Einfeldsesselbahn der Welt mit einer\u00a0<span style=\"background-color: #e6ecf9;\">Spannweite von 308 Metern zwischen den Pfeilern<\/span>, ein Schwimmbad,\u00a0<\/span><span class=\"notranslate\"> Restaurants, Kioske, Caf\u00e9s, Pfauen und K\u00e4ngurus, wundersch\u00f6ne G\u00e4rten und einer H\u00e4ngebr\u00fccke. Vielerorts gibt es\u00a0<\/span><span class=\"notranslate\">Panoramapl\u00e4tze mit einer spektakul\u00e4ren Aussicht auf die Schlucht.\u00a0<\/span>\u00a0Die H\u00e4ngebr\u00fccke \u00fcber den South Esk River am Kopf des ersten Becken wurde im Jahr 1940\u00a0gebaut, die beide Seiten des Flusses\u00a0verbinden.<br \/>\n\u00dcber die H\u00e4ngebr\u00fccke sind wir zur\u00fcck zum Parkplatz.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_13_Launceston\"><\/a><a title=\"Launceston\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=launceston\">Galerie Launceston und Cataract Gorge<\/a><\/p>\n<p>Wir verlie\u00dfen Launceston in westliche Richtung nach Devonport. In Westbury bogen wir links von der Hauptstra\u00dfe auf die C501 ab.\u00a0Nach Westbury ging es weiter links \u00fcber die Cluan Road dann auf die C513 in Richtung Liffey Falls. Bis jetzt waren die Stra\u00dfen immer ordentlich und asphaltiert gewesen und auch die Zufahrtsstra\u00dfe zum Liffey Forest Reserve war im Top Zustand.\u00a0Sie erinnerte entfernt an einen befestigten Wirtschaftsweg. Nach gut einer halben Stunde\u00a0\u00a0an einigen Farmen vorbei h\u00f6rte der Asphalt auf einmal auf. Zuerst dachte ich, hier wird noch gebaut. Aber die Weiterfahrt ging \u00fcber Schotterpisten weiter. Die Stra\u00dfe f\u00fchrte bereits durch das Reservat, auf einmal zeigte der Wegweiser zu den Liffey Falls nach links auf eine weitere Schotterpiste, die wir erst ungl\u00e4ubig begutachteten. Die Steigung der Stra\u00dfe waren gef\u00fchlte 20 Prozent und ich \u00fcberlegte schon, wie wir wieder r\u00fcckw\u00e4rts herunterkommen, wenn der 1. Gang zu schwach ist. Aber der Campervan hat diese H\u00fcrde genommen. Komischerweise haben wir auch kein weiteres Fahrzeug gesehen. Hier wird doch nicht wer an den Richtungsschildern gedreht haben. Irgendwann waren die Liffey Falls wieder markiert und kurze Zeit sp\u00e4ter waren wir auf einem Parkplatz. Dort trafen wir 3 Damen, mit denen Richard ins Gespr\u00e4ch gekommen ist. Wie sich herausstellte, geh\u00f6rte\u00a0einer Frau der\u00a0Wedding at Tiffany in Melany. Dort werden Hochzeiten arrangiert und steht genau neben\u00a0dem Restaurant King Ludwig German.\u00a0Von dem Parkplatz ging es zu einem 30 min\u00fctigen Return zu den Liffey Falls. Wasser aus dem Great Western Becken wird \u00fcber den\u00a0Liffey River mit gro\u00dfem\u00a0Gef\u00e4lle abgef\u00fchrt und\u00a0erodiert die weichen Tonsteinsedimente. Es entstanden \u00fcber die Zeit viele\u00a0Sandsteinstufen,\u00a0die sich zu einer\u00a0Reihe von Wasserf\u00e4llen ausbildeten. Eine\u00a0H\u00f6hepunkt von einer Ansammlung von etwas gr\u00f6\u00dferen Wasserf\u00e4llen sind die\u00a0Liffey Falls. Der freigelegte Sandstein entstand\u00a0vor \u00fcber 250 Millionen Jahren, als\u00a0diese Region weiter s\u00fcdlich lag und mit\u00a0Wasser und Eis bedeckt war. Die Eisberge schmolzen und die\u00a0Felsen\u00a0st\u00fcrzten als &#8220;Dropstones&#8221; in den marinen Sedimenten herunter. Diese eingebetteten Dropstones, die blasser, rundlich und abgeflacht sind, kann man\u00a0in dem Fluss entlang der Strecke zu den Liffey Falls\u00a0sehen. Die Felsen sind aus\u00a0Quarzit\u00a0und durch die erosive Kraft des Flusses Liffey kann man auch\u00a0winzige eingebettet Meeresfossilien sehen.<br \/>\nNach dem Rundgang ging es erst einmal wieder die Zufahrtstra\u00dfe zur\u00fcck, um auf die Hauptstra\u00dfe A5 abzubiegen. Das Entsetzen war gro\u00df, wo wir zwar auf der\u00a0Hauptstra\u00dfe waren aber der Untergrund hat sich nicht ge\u00e4ndert. Die Schotterstra\u00dfe war eben nur etwas breiter. Wir fuhren in s\u00fcdliche Richtung und die Stra\u00dfe windete sich im h\u00f6her dem Pass entgegen. Auf einmal ein Highway wie aus dem Bilderbuch. Eine asphaltierte Rennstrecke vom Feinsten. Am Pine Lake eine kurze Rast gemacht. Hier war es auf Grund der H\u00f6he schon empfindlich k\u00fchler. Nach Erreichen des Passes noch einmal eine kurze Rast mit Blick auf den\u00a0Great Lake. Und hier endete auchdie Ausbaustrecke. Die n\u00e4chsten 100 Kilometer waren nur noch Schotterstra\u00dfe. Dabei hatte man die Wahl zwischen 2 Geschwindigkeiten. Entweder unter 30 km\/h, um die Bodenwellen mitzunehmen oder 100 km\/h, um \u00fcber die Bodenwellen zu fliegen. Alles dazwischen war zerst\u00f6rerisch f\u00fcr das Fahrzeug. Das n\u00e4chste gro\u00dfe Problem waren die K\u00e4ngurus. Die Tiere hoppelten nicht vom Auto weg, sondern warteten, bis das\u00a0Auto auf deren H\u00f6he war und dann gab es eine fifty \/ fifty &#8211; Entscheidung seitens der K\u00e4ngurus. Sofern wir ein K\u00e4nguru gesehen\u00a0haben, sind wir auf die Bremse getreten. Es hat besonders auf diesem Abschnitt das Herz geblutet, wo auf alle\u00a0100 Metern tote K\u00e4ngurus, Wombats oder tasmanische Teufel lagen.<br \/>\nAm westlichen Ufer des Great Lake sind wir bis zur S\u00fcdspitze des Sees gefahren. Bis auf einige\u00a0 Blicke auf den See ist nicht viel Abwechslung geboten.\u00a0Die Gegend ist kaum bewohnt und der Landwirtschaft vorbehalten. Man f\u00e4hrt sozusagen die Kilometer herunter.<br \/>\nAn der S\u00fcdspitze dann auf die B11 und ohne Besonderheiten bis zur A10. Man soll die Hoffnung nie aufgeben, als wir\u00a0die A10 erreichten und wieder\u00a0Asphalt unter den R\u00e4dern hatten. Nun ging es am Bronto Lagoon vorbei in einen kleinen bewaldeten Gebirgszug und nach dem wir zur\u00a0 Flussbr\u00fccke \u00a0herunter und auf der anderen Seite wieder hoch waren, ging es \u00fcber eine Zufahrtsstra\u00dfe nach Tarraleah\u00a0\u00a0zum Holiday Park. Nach dem wir unseren Campervan eingeparkt hatten sind wir in das am Gel\u00e4nde befindliche Restaurant gegangen und 3 Spezialessen bestellt. Das Essen hatte uns nicht\u00a0vom\u00a0Stuhl gerissen aber das Guinness hatte es wieder herausgerissen. Und f\u00fcr\u00a06.50 $ AU war es auch nicht teuer als im Irish Pub\u00a0im Europacenter.<br \/>\n<a title=\"Reisebericht\" href=\"http:\/\/schurig-home.de\/?page_id=410\"><span style=\"color: #0066cc;\">nach oben<\/span><\/a><span class=\"notranslate\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_13_LiffeyFalls\"><\/a><a title=\"Liffey Falls\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=liffey-falls\">Liffey Falls<\/a><\/p>\n<p><strong><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_14\"><\/a>14. Tag, Donnerstag den 13.02.2014<br \/>\nMt. Field National Park \/ Hobart<br \/>\n<\/strong><a href=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/P1040250_klein.JPG\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1206 alignleft\" src=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/P1040250_klein.JPG\" alt=\"P1040250_klein.JPG\" width=\"241\" height=\"429\" srcset=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/P1040250_klein.JPG 281w, http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/P1040250_klein-168x300.jpg 168w\" sizes=\"(max-width: 241px) 100vw, 241px\" \/><\/a>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck a la\u00a0Campervan mit R\u00fchrei und Speck ging die Fahrt auf der A10 weiter. Zuerst ging es noch etliche Kilometer durch den Tarraleah Forest Reserve, danach fuhren wir wieder durch landwirtschaftlich bewirtschaftete Felder. Nach ungef\u00e4hr 20 Kilometer\u00a0bogen wir in die Dawson Road ein.\u00a0Die Stra\u00dfe f\u00fchrte \u00fcber einen Staudamm des Meadowbank Lake und f\u00fchrte \u00fcber die Ellendale Road \u00fcber Fentonbury nach Westerway. Dort\u00a0kamen wir auf die B61 und waren in wenigen Kilometern am Mt. Field National Park. Zuerst sind wir die Stra\u00dfe in den Nationalpark hineingefahren, bis wir merkten, das was nicht stimmen konnte.\u00a0Es fehlte die Ausschilderung zu den Russell Falls. Also an der n\u00e4chsten M\u00f6glichkeit kehrt gemacht und wieder zur\u00fcck zum Parkplatz. Dort war auch das\u00a0Besucherzentrum f\u00fcr den Mt. Field National Park und hier war auch der Beginn des Return zu den Russell Falls. Auf einmal\u00a0begegneten wir erneut den beiden Damen aus Hamburg. Gro\u00dfes Erstaunen, da es sich um das 3. Wiedersehen handelte. Zuf\u00e4lle gibt es im Leben. Nach einem Erfahrungsaustausch machten wir uns auf den Weg zu dem bekannten Wasserfall. Nach\u00a0ungef\u00e4hr 10 Minuten waren wir am Russell Fall. Danach ging der Weg den Fluss entlang bis zu einer Holztreppe, die sich \u00fcber 200 Stufen nach oben schraubte. An uraltem B\u00e4umen f\u00fchrte der Weg wieder zum Besucherzentrum.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_14_Russell_Falls\"><\/a><a title=\"Russells Falls\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=russells-falls\">Russell Falls<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nach Besuch der\u00a0Russell Falls im Mt. Field National Park fuhren wir direkt nach Hobart. Kurz vor Hobart wurde die Stra\u00dfe 2-spurig, dann 3-spurig. Richard navigierte mich in die City. Zuerst bin ich immer auf der linken Spur gefahren. Leider wurde diese Spur immer \u00f6fters zur Linksabbiegerspur, so dass ich mutiger wurde und die Mittelspur nahm. Alle Spuren waren gut belegt, es war Rush Hour. In der City wechselte ich dann auf die rechte Spur, um irgendwo in einen\u00a0City &#8211; Parkplatz abzubiegen. Auf H\u00f6he des Hafens hatten wir Gl\u00fcck und auf dem Parkplatz waren auch noch freie Parkpl\u00e4tze frei. Also r\u00fcckw\u00e4rts den Caravan eingeparkt und nachdem der Motor aus war viel auch die Anspannung ab. Geschafft.\u00a0 Zuerst sind wir gegen\u00fcber zum Hafen und haben dort Fisch gekauft, den wir in den K\u00fchlschrank vom Campervan verstauten. Danach unternahmen wir einen Stadtbummel. Susanne hatte zuerst die Einkaufsstra\u00dfe nicht wiedererkannt. Vor einer Woche spazierten wir abends die menschenleere Einkaufsstra\u00dfe\u00a0herunter, jetzt tobte sozusagen in der Liverpool Street der B\u00e4r. Passanten dr\u00e4ngelten sich und die Stra\u00dfe war belebt. Nach einigen Eink\u00e4ufen sind wir zur\u00fcck zum Parkplatz. Das n\u00e4chste Ziel war der Barilla Holiday Park. Dazu mussten wir Hobart gen Osten verlassen. Das klang erst einmal\u00a0unkompliziert. Da die Hauptstra\u00dfen aber alle als Einbahnstra\u00dfen\u00a0ausgelegt sind, mussten wir zuerst in die entgegengesetzte Richtung fahren. Dank der Handy &#8211; Navigation konnten wir mehrmals rechts abbiegen und verlie\u00dfen Hobart \u00fcber die Br\u00fccke des\u00a0Derwent River\u00a0auf der Tasman Highway. Hinter der Br\u00fccke fuhren wir wieder in der linken Spur. Leider erkannten wir die Situation etwas zu sp\u00e4t, so dass wir nicht auf die Autobahn fuhren, sondern\u00a0einen Abstecher in einem Vorort von Hobart \u00a0unternahmen. Dort bogen wir auf eine weiter Zufahrtsstra\u00dfe zur Autobahn ein und nach kurzer Zeit waren wir wieder auf der richtigen Stra\u00dfe. Nach nur einer Abfahrt ging es dann zum Barilla Holiday Park. Aufgrund der Nachsaison hatten wir zum Gl\u00fcck keine Schwierigkeiten mit den Stellpl\u00e4tzen gehabt.\u00a0An diesem Abend\u00a0briet Richard die Steaks standesgem\u00e4\u00df auf dem Gasgrillplatz. In Australien ist es \u00fcblich, das in\u00a0den Holiday Parks sowie an Rastpl\u00e4tzen oder Str\u00e4nden Grillpl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung stehen, die kostenlos oder f\u00fcr kleines Geld genutzt werden k\u00f6nnen. Auch hier\u00a0konnte man erwarten, den Grillplatz sauber vorzufinden, was man sich in Deutschland schwer vorstellen kann. \u00a0Das Wetter hatte ebenfalls sehr gut mitgespielt. Erst am Abend frischte der Wind auf und l\u00e4utetet einen Temperatursturz von einigen Grad ein. Das konnte uns aber egal sein, denn morgen mussten wir den Campervan zur\u00fcckgeben und dann ging es bereits wieder nach Brisbane.<br \/>\n<a title=\"Reisebericht\" href=\"http:\/\/schurig-home.de\/?page_id=410\"><span style=\"color: #0066cc;\">nach oben<\/span><\/a><span class=\"notranslate\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_14_Hobart\"><\/a><a title=\"Hobart\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=hobart\">Hobart<\/a><\/p>\n<p><strong><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_15\"><\/a>15. Tag, Freitag den\u00a014.02.2014<br \/>\nHobart \/ Brisbane<br \/>\n<\/strong><a href=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/P1040302_klein.JPG\"><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1258 alignleft\" src=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/P1040302_klein.JPG\" alt=\"P1040302_klein.JPG\" width=\"359\" height=\"202\" srcset=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/P1040302_klein.JPG 500w, http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/P1040302_klein-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 359px) 100vw, 359px\" \/><\/a>Der Morgen war empfindlich k\u00fchl gewesen, nicht im Vergleich zu den bisherigen Temperaturen. Nach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck sind wir auf Empfehlung der Vermieterin zu einer Tankstelle\u00a0mit Waschstation am Flughafen gefahren und brachten den Campervan wieder auf Hochglanz. Zuerst wollte ich tanken, aber an der Waschstation sammelten sich total verschlammte Jeeps von einer Tour und Susanne meinte, man sollte die Gunst der Stunde nutzen und sofort in\u00a0 die Waschstation fahren. Im Nachhinein eine sehr gute Idee, denn bei dem anschlie\u00dfenden Innenputz konnten wir das Geschehen beobachten. Die Reinigung der Jeeps war so zeitintensiv, die Waschstra\u00dfe h\u00e4tten wir\u00a0ansonsten gar nicht mehr nutzen k\u00f6nnen. Die Autovermietung war vielleicht 1000 m entfernt und p\u00fcnktlich um\u00a010.30 Uhr waren wir f\u00fcr die Abgabe des Campervan &#8216;The Wanderer&#8217; vor Ort. Die \u00dcbergabe ging reibungslos, wir hatten bis auf ein zerbrochenes Weinglas keine Sch\u00e4den verursacht und\u00a0das Weinglas war noch von den Vormietern hinterlassen worden. Mit dem uns bereits bekannten Kleinbus wurden wir die 3 km bis zum Flughafen gefahren\u00a0und 13.30 Uhr\u00a0flogen wir mit\u00a0der Virgin Australia von Tasmanien ab. Es war eine sehr intensive Woche und man trauerte etwas, das die Tage bereits schon wieder vorbei waren. 15.10 Uhr landeten wir in Brisbane. Nach dem Check In fuhren wir mit der Bahn bis zur Roma Street und danach liefen wir mit Rollkoffern zum nahegelegenen\u00a0Aussie Way Hostel. Dort hatten wir bereits eine 3 &#8211; Bett Zimmer reserviert und alles klappte perfekt. Gegen\u00fcber dem &#8216;The Pickled Frog&#8217; in Hobart war dieses Hostel viel gepflegter. Nach unserem Abflug blieb Richard noch ein Tag im Hostel und meinte, da er in ein 6 &#8211; Bett\u00a0Zimmer umziehen musste, das wir das\u00a0Luxuszimmer gehabt h\u00e4tten. Bis auf das Ger\u00e4usch der Klimaanlage hatten wir nichts auszusetzen. Nur ohne Klimaanlage war es sehr unangenehm. Daf\u00fcr bot das Hostel einen Pool. Im Grunde bestand das Hostel aus mehreren H\u00e4usern, die miteinander verbunden waren.<br \/>\nWir machten uns \u00a0auf den Weg in die City von Brisbane. Hier hatte Richard Heimvorteil, kannte er bereits alle Ecken. Nach einem Stadtbummel durch die Queen\u00a0Street und den anliegenden Stra\u00dfen. Richard empfahl uns die Beach House Bar &amp; Grill. Bei sommerlichen Temperaturen auf einer Terrasse bei Taccos und Bier konnte man die Seele baumeln lassen. Danach sind wir durch das angeschlossene Einkaufszentrum. Hier haben die Gesch\u00e4fte teilweise bis 23.00 Uhr ge\u00f6ffnet. Gegen 22.00 Uhr sind wir dann zur\u00fcck zum Hostel. F\u00fcr mich hat\u00a0Brisbane seine Identit\u00e4t aufgegeben. Bis auf das innerste Stadtzentrum dominieren hier Hochglanzhochh\u00e4user. Was bereits \u00a0in Melbourne zu beobachten war, hier in Brisbane war es schon Realit\u00e4t. Der Weg zur City f\u00fchrte nur noch an Hochh\u00e4usern vorbei. Vielleicht kommt man auch hier irgendwann zur Erkenntnis, verbleibende Altbausubstanz zu sanieren und nicht durch Hochh\u00e4user zu ersetzen.<br \/>\n<a title=\"Reisebericht\" href=\"http:\/\/schurig-home.de\/?page_id=410\"><span style=\"color: #0066cc;\">nach oben<\/span><\/a><span class=\"notranslate\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_15_Brisbane\"><\/a><a title=\"Brisbane\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=brisbane\">Brisbane<\/a><\/p>\n<p><strong><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_16\"><\/a>16. Tag, Samstag den\u00a015.02.2014<br \/>\nBrisbane \/ Singapore<br \/>\n<\/strong><a href=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/20140215_184253_klein.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1280 alignleft\" src=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/20140215_184253_klein.jpg\" alt=\"20140215_184253_klein.jpg\" width=\"281\" height=\"375\" srcset=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/20140215_184253_klein.jpg 375w, http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/20140215_184253_klein-225x300.jpg 225w\" sizes=\"(max-width: 281px) 100vw, 281px\" \/><\/a>Heute war bereits der letzte Tag in Australien angebrochen. Etwas wehm\u00fctig hatten wir auf die letzten 14 Tage zur\u00fcckgeschaut. Es war eine sch\u00f6ne Zeit, alles hatte geklappt und ohne Richard h\u00e4tten wir auch nie eine Reise nach Australien gemacht. Beim Auschecken entstand ersteinmal etwas Verwirrung. Es war gegen 6.00 Uhr und es war keiner da. Da Richard aber nach Sonderangeboten bei Flugzielen in Australien schauen wollte, hatte er sich entschlossen, mindestens noch 1 Nacht hier zu verbringen.\u00a0Somit\u00a0wollte er uns im Flughafen verabschieden und dann wieder in das Hostel zur\u00fcckfahren und uns\u00a0auschecken, da wir ja auch noch den Zimmerschl\u00fcssel hatten. Zum Flughafen sind wir mit der Bahn gefahren, auch hier musste man beachten, dass am Wochenende die Z\u00fcge in\u00a0l\u00e4ngeren Intervallen fuhren. P\u00fcnktlich kamen wir am International Airport an. Der Abschied von Richard fiel uns beiden schwer.\u00a010.15 Uhr hoben wir mit einer Airbus A330 von Quantas\u00a0ab und landeten gegen 16.05 Uhr in Singapore auf dem Changi International Airport auf Terminal 1.\u00a0Kurz vor 17.00 Uhr waren wir im zentralen Flughafengeb\u00e4ude. Wir hatten bis 23.10 Uhr Zeit, erst dann ging es weiter nach London. Geplant war die Teilnahme an einer Free Singapore\u00a0Tour, einer\u00a0kostenlosen Stadtrundfahrt. Doch wir hatten bereits alle Hoffnungen aufgegeben, de der letzte Anmeldetermin laut Internet gegen 16.30\u00a0Uhr war. Aber fragen kostet nichts und wir waren\u00a0erstaunt, das\u00a017.30 Uhr die letzte Stadtrundfahrt durchgef\u00fchrt wurde. Also haben wir\u00a0unser Handgep\u00e4ck zur Aufbewahrung abgegeben\u00a0und uns bei der Free Singapore Tour angemeldet. Erst wurden die Personalien aufgenommen, die Reisep\u00e4sse und die Boardingp\u00e4sse \u00fcberpr\u00fcft, dann hat man Namensschilder\u00a0erhalten. Es fehlte nur noch ein G\u00e4ngelband. Zuerst dachte ich, wenn\u00a0hier schon alles kontrolliert wird, geht&#8217;s \u00fcber einen Hinterausgang nach drau\u00dfen. Aber weit gefehlt. Jetzt fuhren wir mit dem Airport Express zum Terminal 2, wo bereits von den anderen Terminals die Reisegruppen warteten. Nachdem das x-te mal alle Teilnehmer abz\u00e4hlt wurden, ging es gemeinsam zur Passkontrolle und einen Stempel weiter waren wir dann in Singapore. In einem Reisebus fuhren wir die paar Kilometer nach Singapore hinein, nat\u00fcrlich nachdem noch einmal alle vor dem Bus durchgez\u00e4hlt wurden und im Bus noch einmal. W\u00e4ren wir ohne Ausreise in Singapore\u00a0unterwegs gewesen, h\u00e4tte ich diesen Kontrollwahn ja noch verstanden. Da wir aber ganz offiziell einen Ausreisestempel im Reisepass hatten, war das ziemlich \u00fcbertrieben. Im Besondern, da man an der Tour nur daran teilnehmen konnte, wenn man nicht aus dem falschen Staat kam und\u00a0ohne Visa einreisen durfte. Als Deutsche kann man sich ohne Visa bis zu einem Monat in Singapore oder Malaysia aufhalten. Mit dem Bus und einem bestens gelaunten Reisebegleiter fuhren wir durch die City, bewunderten die schicken Hochh\u00e4user und konnten hinter der alten Anderson Bridge zum Fotoshooting den Bus sogar f\u00fcr 30 Minuten verlassen. Nachdem wir die Promenade am Singapor River einmal auf- und abgegangen waren, mussten\u00a0wir bereits\u00a0wieder zum Bus. Nachdem\u00a0mehrmals durchgez\u00e4hlt wurde und Gott sei Dank keiner gefehlt hatte, ging die Fahrt mit einigen Schlenkern durch die Hochhausboliden wieder zur\u00fcck zum Flughafen. Als Fazit kann man ziehen, dass man sich Singapore durchaus anschauen kann, aber Urlaub muss man hier nicht unbedingt machen. Sicherlich wird es noch irgendwelche vertr\u00e4umte Ecken geben, aber was wir gesehen haben, war zwar hohe architektonische Kunst, die mich jetzt aber nicht vom Sitz rei\u00dft. Gegen 21.00 Uhr waren wir wieder zur\u00fcck, aus Singapore ausgereist und im Besitz unseres Handgep\u00e4cks. Wir hatten noch einige Highlights des Flughafen besucht und den Abend bei einem Bier ausklingen lassen. Nach dem Check In hob\u00a0die Boing 777 um 23.10 Uhr in Richtung London ab.<br \/>\n<a title=\"Reisebericht\" href=\"http:\/\/schurig-home.de\/?page_id=410\"><span style=\"color: #0066cc;\">nach oben<\/span><\/a><span class=\"notranslate\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_16_Singapore\"><\/a><a title=\"Singapore\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=singapore\">Singapore<\/a><\/p>\n<p><strong><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_17\"><\/a>17. Tag, Sonntag den 16.02.2014<a href=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Hai-Stickers.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-1524 \" src=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Hai-Stickers.jpg\" alt=\"Hai Stickers\" width=\"235\" height=\"235\" srcset=\"http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Hai-Stickers.jpg 804w, http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Hai-Stickers-150x150.jpg 150w, http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Hai-Stickers-300x300.jpg 300w, http:\/\/schurig.berlin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Hai-Stickers-624x624.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 235px) 100vw, 235px\" \/><\/a><br \/>\nLondon \/ Berlin<br \/>\n<\/strong>Nach dem 13 Stunden &#8211; Ritt landeten wir gegen 04.50 Uhr in London wieder auf dem Heathrow Airport und flogen\u00a008.35 Uhr nach Berlin weiter. In Heathrow war der Check In wieder gef\u00fchlt mit der sch\u00e4rfsten Kontrolle verbunden.\u00a011.25 Uhr\u00a0dann die Ankunft in Berlin.<br \/>\nMein Schwiegervater und unsere Tochter hatten uns gemeinsam vom Flughafen abgeholt. An die niedrigen Temperaturen musste man sich erst wieder gew\u00f6hnen. Aber es wird ja bald Sommer. Richard ist \u00fcbrigens nach Sydney geflogen.<br \/>\n<a title=\"Reisebericht\" href=\"http:\/\/schurig-home.de\/?page_id=410\"><span style=\"color: #0066cc;\">nach oben<\/span><\/a><span class=\"notranslate\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a id=\"Australien_Reisebericht_Tag_17_zu_Hause\"><\/a><a title=\"Australien: wieder zu Hause\" href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?gallery=australien-wieder-zu-hause\">wieder zu Hause<\/a><\/p>\n<div class=\"printfriendly pf-button  pf-alignright\">\n                    <a href=\"http:\/\/schurig.berlin\/?page_id=410&#038;pfstyle=wp\" rel=\"nofollow\" onclick=\"\" title=\"Printer Friendly, PDF & Email\">\n                    <img src=\"https:\/\/cdn.printfriendly.com\/icons\/printfriendly-icon-md.png\" alt=\"Print Friendly, PDF & Email\" class=\"pf-button-img\" style=\"width: 16px;height: 16px;\"  \/><span id=\"printfriendly-text2\" class=\"pf-button-text\">Seite ausgeben<\/span>\n                    <\/a>\n                <\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reisebericht von Susanne und Frank in Australien vom 31.01.2014 bis 16.02.2014 Warum Australien? 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